Assessment of a facial strike as a "serious offense" for dangerousness prognosis under § 63 StGB
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice’s 5th Criminal Senate dismissed the defendant’s appeal against the Lower Regional Court Görlitz’s judgment of March 4, 2025, leaving the lower court’s sentence in force and ordering the defendant to bear the costs of the appeal. The dispute centered on the appropriateness of the sentencing framework, specifically the application of measures for the mentally ill under § 63 StGB, where the defendant challenged the court’s assessment of criminality and the resulting disposition. The court upheld the lower tribunal’s dangerousness prognosis, affirming that the initial act of assault—striking the victim in the face—constituted a "serious offense" (erhebliche Tat) within the meaning of § 63 sentence 1 StGB, and clarified that the citation of § 63 sentence 2 StGB in the original judgment was a clerical error, thereby rejecting the legal error alleged by the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 63 Satz 1 StGB, § 63 Satz 2 StGB; Assessment of a facial strike as a "serious offense" for dangerousness prognosis under § 63 StGB: Das Landgericht ist bei seiner Gefährlichkeitsprognose zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei Tat 1 (Faustschlag ins Gesicht) um eine „erhebliche Tat“ (UA S. 19) im Sinne von § 63 Satz 1 StGB handelt (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2023 – 2 StR 276/23 mwN); die Angabe von § 63 Satz 2 StGB in diesem Zusammenhang stellt ersichtlich einen bloßen Schreibfehler dar.
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Görlitz – Außenkammern Bautzen – vom 4. März 2025 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend zur Antragsschrift bemerkt der Senat:
Das Landgericht ist bei seiner Gefährlichkeitsprognose zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei Tat 1 (Faustschlag ins Gesicht) um eine „erhebliche Tat“ (UA S. 19) im Sinne von § 63 Satz 1 StGB handelt (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2023 – 2 StR 276/23 mwN); die Angabe von § 63 Satz 2 StGB in diesem Zusammenhang stellt ersichtlich einen bloßen Schreibfehler dar.
Cirener Mosbacher Köhler
Resch Werner