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XIII ZB 18/25 ECLI:DE:BGH:2025:140725BXIIIZB18.25.0 KI-generiert

Declaratory challenge to executed security detention: standing to assert subsequent unlawfulness and legal aid prerequisites

Geschäftsnummer XIII ZB 18/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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**Operative Outcome:** The German Federal Court of Civil Procedure (BGH) dismissed the legal appeal and the application for legal aid, rejecting the appellant's request to have the lawfulness of their security detention confirmed after the detention had already been executed; the lower court's decision remains in force. **Dispute and Facts:** The appellant challenged the legality of a security detention order imposed by the Landgericht Frankenthal, seeking a declaratory judgment of unlawfulness despite the detention period having already concluded, without submitting any supplementary arguments to distinguish the case from prior precedents. **Legal Basis:** The decision relied on § 84 FamFG for cost allocation, § 36 GNotKG for the determination of the subject matter value, and the doctrine that legal aid is denied when there is no prospect of success and no doubtful questions of law or fact exist that would require protection under the right to equal access to justice (Art. 3(1) in conjunction with Art. 20(3) GG), reaffirming established standards for the permissibility of security detention.

Legislator-Regeste

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Declaratory challenge to executed security detention: standing to assert subsequent unlawfulness and legal aid prerequisites: Die Kostenentscheidung beruht auf § 84 FamFG. Die Festsetzung des Gegenstandswerts folgt aus § 36 Abs. 2 und 3 GNotKG.

Schlagwörter

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Sicherheitshaft Feststellungsentscheid Verbleiberecht Beschwerdelegitimation unentgeltliche Rechtspflege Gesetzlicher Schutz
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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 1. Zivilkammer des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) vom 6. März 2025 wird auf Kosten des Betroffenen zurückgewiesen.

Der Antrag auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe wird zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 5.000 €.

[GRUENDE]

I. Die Rechtsbeschwerde des Betroffenen, mit der er nach Erledigung der Haft noch die Feststellung ihrer Rechtswidrigkeit begehrt, hat keinen Erfolg. Wegen der Begründung im Einzelnen wird auf die Ausführungen des Senats im Beschluss vom 16. April 2025 (XIII ZB 18/25, juris) verwiesen, mit dem der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung der angeordneten Sicherungshaft zurückgewiesen worden ist. Der Betroffene hat während der bis 10. Juni 2025 laufenden Frist zur Begründung der Rechtsbeschwerde keine ergänzende Begründung eingereicht und damit keine Umstände aufgezeigt, die eine abweichende Beurteilung rechtfertigen könnten.

II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 84 FamFG. Die Festsetzung des Gegenstandswerts folgt aus § 36 Abs. 2 und 3 GNotKG.

III. Der Antrag auf Verfahrenskostenhilfe war mangels Erfolgsaussicht der Rechtsbeschwerde zurückzuweisen. Es stellen sich auch keine zweifelhaften Rechts- oder Tatsachenfragen, die unter dem Gesichtspunkt der in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG verbürgten Rechtsschutzgleichheit die Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe auch ohne Erfolgsaussicht im engeren Sinne gebieten würden (vgl. BGH, Beschluss vom 20. Mai 2016 - V ZB 140/15, InfAuslR 2016, 381 Rn. 16; BVerfG, Beschluss vom 13. Juli 2020 - 1 BvR 631/19, FamRZ 2020, 1559 Rn. 18 mwN). Vielmehr waren nur die allgemeinen Grundsätze, unter denen Sicherungshaft angeordnet werden darf, auf einen konkreten Einzelfall anzuwenden (vgl. BGH, Beschluss vom 16. April 2025 - XIII ZB 18/25, juris Rn. 7).

Roloff Tolkmitt Picker

Vogt-Beheim Holzinger