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1 StR 144/25 ECLI:DE:BGH:2025:270525B1STR144.25.0 KI-generiert

Obsolescence of mandatory pre-imprisonment before commitment to a detoxification institution due to crediting of pre-trial detention

Geschäftsnummer 1 StR 144/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant’s appeal as unfounded, thereby upholding the Landgericht Nürnberg-Fürth’s judgment from November 21, 2024, and ordering the defendant to bear the costs of the legal proceeding. The case involved a challenge to a conviction that included both a custodial sentence and an order for commitment to a detoxification institution; the Federal Public Prosecutor had additionally requested a supplementary ruling to mandate one year of prior imprisonment before the commitment, but this request was deemed obsolete. In a supplementary remark, the Court noted that because the defendant had already served over one year of pre-trial detention, which must be credited against the total sentence, the requested order for prior imprisonment was no longer necessary or relevant. The decisive legal basis was § 349(2) of the Code of Criminal Procedure (StPO), which governs the dismissal of unfounded revisions, applied in conjunction with the mandatory credit of pre-trial detention time toward a final custodial sentence.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO; Obsolescence of mandatory pre-imprisonment before commitment to a detoxification institution due to crediting of pre-trial detention: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 21. November 2024 wird als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO).

Schlagwörter

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Untersuchungshaft Strafurteil Revision eines Entscheids E-Justice bedingter Strafvollzug bei Freiheitsstrafen Zusatzstrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 21. November 2024 wird als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO).

Der Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Soweit der Generalbundesanwalt beantragt, das Urteil des Landgerichts dahingehend zu ergänzen, dass vor der Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt ein Jahr der gegen ihn verhängten Gesamtfreiheitsstrafe zu vollziehen ist, ist diese Anordnung angesichts der gebotenen Anrechnung der bislang vollstreckten Untersuchungshaft von mehr als einem Jahr obsolet (vgl. BGH, Beschluss vom 10. April 2024 – 2 StR 13/24 Rn. 2 mN). Der Antrag des Generalbundesanwalts steht einer Entscheidung des Senats im Beschlusswege nicht entgegen (vgl. BGH, Beschluss vom 10. April 2024 – 2 StR 13/24 Rn. 2 mN).

Jäger Fischer Bär

Leplow Allgayer