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XIII ZB 30/23 ECLI:DE:BGH:2025:010725BXIIIZB30.23.0 KI-generiert

Detention order validity despite post-rejection asylum request: prior final rejection of asylum precludes protection against custody

Geschäftsnummer XIII ZB 30/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the legal complaint, thereby upholding the Landshut Regional Court's decision and leaving the detention order of March 3, 2023, in force against the affected individual. The dispute concerned the compatibility of a detention order for the Federal Police with an asylum application made by the individual at the time of custody. The court held that the asylum claim did not preclude detention because, according to the Federal Office for Migration and Refugees, the application had already been definitively rejected as inadmissible on February 27, 2023, prior to the issuance of the detention order, rendering questions regarding the interpretation of Union law moot.

Legislator-Regeste

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Detention order validity despite post-rejection asylum request: prior final rejection of asylum precludes protection against custody: Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Landshut - 6. Zivilkammer - vom 11. Mai 2023 wird auf Kosten des Betroffenen zurückgewiesen.

Schlagwörter

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Asylgesetz Gesetzlicher Schutz Ausschaffungshaft Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft Verweisungsbruch verspätetes Asylgesuch

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Landshut - 6. Zivilkammer - vom 11. Mai 2023 wird auf Kosten des Betroffenen zurückgewiesen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 5.000 €.

[GRUENDE]

Im Ergebnis zu Recht hat das Beschwerdegericht angenommen, dass das vom Betroffenen gegenüber der Bundespolizei bei der Ingewahrsamnahme angebrachte Asylgesuch der Haftanordnung vom 3. März 2023 nicht entgegenstand, weil zu diesem Zeitpunkt der Asylantrag des Betroffenen ausweislich der bei den Akten befindlichen Abschlussmitteilung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge vom 27. Februar 2023 bereits bestandskräftig als unzulässig abgelehnt war (vgl. BGH, Beschlüsse vom 28. Februar 2001 - V ZB 8/01, NVwZ-Beil. I 2001, 62 [juris Rn. 9 f.]; vom 1. März 2012 - V ZB 206/11, FGPrax 2012, 133 Rn. 12). Die von der Rechtsbeschwerde aufgeworfenen Fragen unter anderem zur Auslegung des Unionsrechts stellen sich daher nicht. Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 74 Abs. 7 FamFG abgesehen.

Roloff Tolkmitt Picker

Vogt-Beheim Kochendörfer