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2 StR 228/25 ECLI:DE:BGH:2025:240625B2STR228.25.0 KI-generiert

Enforceability of civil compensation in criminal proceedings: curing defects in plaintiff identification via § 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO

Geschäftsnummer 2 StR 228/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (2nd Criminal Senate) dismissed the defendant’s appeal as unfounded, upholding the judgment of the Cologne Regional Court while modifying the civil award to order the payment of €40,000 in compensation for pain and suffering plus interest at five percentage points above the base rate from October 25, 2024, to the civil plaintiff. The case involved a criminal prosecution where the defendant challenged the lower court’s decision, but the appellate court ruled in favor of the civil plaintiff regarding the adherence claim, leaving the underlying criminal conviction intact. The operative legal basis included the procedural requirements for enforceability of civil awards within criminal proceedings under § 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, which necessitated the clarification of the plaintiff’s identity in the judgment formula to ensure the payment order was executable.

Legislator-Regeste

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§ 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO; Enforceability of civil compensation in criminal proceedings: curing defects in plaintiff identification via § 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO: Der Zahlungsausspruch bedarf zu seiner Vollstreckbarkeit einer eindeutigen Bezeichnung des Adhäsionsklägers in Urteilsformel oder -rubrum gemäß § 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO (LR-StPO/Wenske, 27. Aufl., § 406 Rn. 28). Der Senat hat sie nachgeholt.

Schlagwörter

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Zivilurteil Strafverfolgung E-Justice Gleichartigkeit der Forderung Opferentschädigung Integritätsentschädigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 20. Dezember 2024 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass das Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 25. Oktober 2024 an den Nebenkläger K., , zu zahlen ist.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels, die durch das Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und die dem Neben- und Adhäsionskläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Der Zahlungsausspruch bedarf zu seiner Vollstreckbarkeit einer eindeutigen Bezeichnung des Adhäsionsklägers in Urteilsformel oder -rubrum gemäß § 313 Abs. 1 Nr. 1 ZPO (LR-StPO/Wenske, 27. Aufl., § 406 Rn. 28). Der Senat hat sie nachgeholt.

Menges Zeng Meyberg

Grube Zimmermann