Inadmissibility of reinstatement motion where appeal brief deadline was not missed; construction of general substantive law allegation from notice of appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) 2nd Criminal Senate rejected the defendant's motion for reinstatement as inadmissible and subsequently dismissed the appeal, upholding the conviction and sentencing from the Landgericht Frankfurt am Main judgment of April 2, 2024, while ordering the defendant to bear the costs of the appeal, specific costs arising from the civil participation proceedings, and the necessary expenses of the civil plaintiffs. The dispute concerned the timeliness of the appeal brief for a criminal appeal against a final judgment; the defendant filed a motion for reinstatement regarding a claimed missed deadline, but the court determined that no deadline had actually been missed, rendering the request for an impossible legal consequence inadmissible. The key legal basis for the decision includes the provision that a motion for reinstatement is inadmissible if the period in question was not missed, and the court's interpretive doctrine that a statement in the notice of appeal is construed as a general allegation of violation of substantive law, not limited to the sentencing portion, when no specific restriction is indicated.
Legislator-Regeste
KI-generiertInadmissibility of reinstatement motion where appeal brief deadline was not missed; construction of general substantive law allegation from notice of appeal: Der Wiedereinsetzungsantrag ist unzulässig, da die Frist zur Begründung der Revision nicht versäumt und der Antrag damit auf eine unmögliche Rechtsfolge gerichtet ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 26. März 2019 – 2 StR 511/18, BGHR StPO § 341 Frist 2, und vom 11. September 2024 – 2 StR 119/24, Rn. 10 mwN). Der Senat versteht den letzten Satz auf Seite 1 der Einlegungsschrift vom 9. April 2024 als ohne Beschränkung auf den Strafausspruch geltend gemachte Rüge der Verletzung materiellen Rechts.
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KI-generiertVolltext
1. Der Antrag des Angeklagten auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Begründung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 2. April 2024 wird als unzulässig verworfen.
2. Die Revision des Angeklagten gegen das vorbezeichnete Urteil wird verworfen, da die Überprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels, die durch das Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und die der Neben- und Adhäsionsklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Der Wiedereinsetzungsantrag ist unzulässig, da die Frist zur Begründung der Revision nicht versäumt und der Antrag damit auf eine unmögliche Rechtsfolge gerichtet ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 26. März 2019 – 2 StR 511/18, BGHR StPO § 341 Frist 2, und vom 11. September 2024 – 2 StR 119/24, Rn. 10 mwN). Der Senat versteht den letzten Satz auf Seite 1 der Einlegungsschrift vom 9. April 2024 als ohne Beschränkung auf den Strafausspruch geltend gemachte Rüge der Verletzung materiellen Rechts.
Menges
Zeng
Meyberg
Zimmermann
Herold