Adhesion interest start date and prohibition of worse treatment in criminal revision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice's 2nd Criminal Senate dismissed the defendant's revision as unfounded, thereby upholding the Landgericht Bonn's judgment of October 31, 2024, but ordered a modification requiring the payment of process interest on the awarded pain and suffering damages from September 20, 2023, rather than a later date; the defendant bears the costs of the legal remedy, special costs arising from the adhesion proceedings, and the necessary expenses of the auxiliary and adhesion claimants. The dispute centered on a criminal trial with an adhesion procedure where the defendant challenged the sentencing or ancillary orders, specifically the timing of interest accrual. The court held that the prohibition of worse treatment (verschlechterungsverbot) does not bar correcting the interest start date to a legally accurate but unfavorable earlier date, and the lack of objection by the Federal Public Prosecutor to a later date did not preclude the Senate from issuing a different determination in its decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertAdhesion interest start date and prohibition of worse treatment in criminal revision: Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bonn vom 31. Oktober 2024 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass Prozesszinsen auf den Schmerzensgeldbetrag seit dem 20. September 2023 zu zahlen sind.
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KI-generiertVolltext
Die Revision der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bonn vom 31. Oktober 2024 wird mit der Maßgabe als unbegründet verworfen, dass Prozesszinsen auf den Schmerzensgeldbetrag seit dem 20. September 2023 zu zahlen sind.
Im Übrigen hat die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil der Angeklagten ergeben. Die Beschwerdeführerin hat die Kosten des Rechtsmittels, die durch das Adhäsionsverfahren entstandenen besonderen Kosten und die der Neben- und Adhäsionsklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Das Verschlechterungsverbot steht einer Änderung der Zinsentscheidung auf das rechtlich zutreffende frühere und für die Angeklagte ungünstigere Datum nicht entgegen. Dass der Generalbundesanwalt einen Anspruch auf Verzinsung erst ab dem 22. September 2023 nicht beanstandet hat, hindert den Senat nicht an einer anderslautenden Entscheidung im Beschlusswege (vgl. zu beidem zuletzt nur BGH, Beschluss vom 11. Februar 2025 – 2 StR 618/24, Rn. 3).
Menges Zeng Meyberg
Zimmermann Herold