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X ZB 1/25 ECLI:DE:BGH:2025:170425BXZB1.25.0 KI-generiert

Denial of legal aid for package travel damages claim due to lack of success prospects and requirement of court-admitted counsel

Geschäftsnummer X ZB 1/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the plaintiff's applications for legal aid and the assignment of a counsel, leaving the lower court's rejection of the plaintiff's appeal for lack of legal representation in force. The dispute arose from a package travel contract where the plaintiff sought damages; after the regional court dismissed the plaintiff's objection to a default judgment, the higher regional court rejected the application for legal aid and dismissed the appeal as inadmissible because it was not filed by a lawyer. The Supreme Court held that the intended legal action lacked the required prospect of success under Section 114(1) Sentence 1 of the Code of Civil Procedure, thereby denying legal aid and counsel assignment under Sections 114 and 121 of the Code of Civil Procedure, and noted that a legal complaint would be inadmissible without a lawyer admitted to the Federal Court of Justice.

Legislator-Regeste

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§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 121 ZPO; Denial of legal aid for package travel damages claim due to lack of success prospects and requirement of court-admitted counsel: The dispute arose from a package travel contract where the plaintiff sought damages; after the regional court dismissed the plaintiff's objection to a default judgment, the higher regional court rejected the application for legal aid and dismissed the appeal as inadmissible because it was not filed by a lawyer. The Supreme Court held that the intended legal action lacked the required prospect of success under Section 114(1) Sentence 1 of the Code of Civil Procedure, thereby denying legal aid and counsel assignment under Sections 114 and 121 of the Code of Civil Procedure, and noted that a legal complaint would be inadmissible without a lawyer admitted to the Federal Court of Justice.

Schlagwörter

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Pauschalreisevertrag unentgeltliche Rechtspflege Schadensersatzklage Säumnis des Parteivertreters gesetzliche Vertretung Zivilprozessordnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO

Basis for denying legal aid because the intended legal action lacks the required prospect of success.

§ 121 ZPO

Basis for denying the assignment of a lawyer, as it is contingent on the grant of legal aid.

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Volltext

Die Anträge des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts werden zurückgewiesen.

[GRUENDE]

I. Der Kläger nimmt die Beklagte aus einem Pauschalreisevertrag auf Schadensersatz in Anspruch.

Das Amtsgericht hat die Klage durch Versäumnisurteil abgewiesen und den dagegen gerichteten Einspruch des Klägers verworfen.

Das Berufungsgericht hat die vom Kläger beantragte Gewährung von Prozesskostenhilfe und die Beiordnung eines Notanwalts abgelehnt und die Berufung des Klägers nach vorherigem Hinweis als unzulässig verworfen, weil das Rechtsmittel nicht von einem Rechtsanwalt eingelegt worden ist.

Hiergegen wendet sich der Kläger mit Anträgen auf Zulassung der Rechtsbeschwerde, Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalts.

II. Diesen Anträgen bleibt der Erfolg versagt.

Der Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe ist unbegründet, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht die gemäß § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO erforderliche Aussicht auf Erfolg hat.

Damit kommt die Beiordnung eines Anwalts gemäß § 121 ZPO nicht in Betracht. Die Voraussetzungen für die Beiordnung eines Notanwalts (§ 78b ZPO) sind ebenfalls nicht erfüllt.

Den Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde legt der Senat dahin aus, dass der Kläger nach Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts das Urteil des Landgerichts mit der nach Verwerfung einer Berufung als unzulässig kraft Gesetzes statthaften Rechtsbeschwerde anfechten möchte. Diesem Antrag kommt nach der Ablehnung der beiden anderen Anträge keine Bedeutung mehr zu.

Vorsorglich wird der Kläger darauf hingewiesen, dass eine Rechtsbeschwerde nur dann zulässig ist, wenn sie von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt erhoben wird.

Bacher

Deichfuß

Marx

Rensen

von Pückler