Inadmissibility of criminal appeal challenging refusal to order placement in detoxification facility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as inadmissible, upholding the Landgericht Nürnberg-Fürth's conviction for aggravated organized theft in 16 instances and organized/occupational computer fraud in 30 instances, resulting in a total prison sentence of four years and three months. The dispute centered solely on the trial court's decision not to order the defendant's placement in a detoxification facility pursuant to Section 64 of the German Criminal Code (StGB), excluding all other grounds of appeal. The BGH ruled that the appeal lacked procedural standing because a defendant suffers no admissible legal griev ("Beschwer") from the omission of such a discretionary measure; established case law dictates that a defendant cannot challenge a criminal judgment solely on the basis that no ancillary measure under Section 64 StGB was imposed, rendering the revision invalid under Section 349(1) of the Code of Criminal Procedure (StPO).
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 349 Abs. 1 StPO, § 64 StGB; Inadmissibility of criminal appeal challenging refusal to order placement in detoxification facility: Das Rechtsmittel ist mangels Beschwer des Angeklagten unzulässig (§ 349 Abs. 1 StPO). Ein Angeklagter kann ein gegen ihn ergangenes Urteil nicht allein deswegen anfechten, weil gegen ihn neben der Strafe keine Maßregel nach § 64 StGB angeordnet worden ist (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 2. Dezember 2010 – 4 StR 459/10; vom 6. März 2019 – 3 StR 60/19; vom 26. September 2023 – 5 StR 399/23; vom 23. Januar 2024 – 6 StR 1/24, jeweils mwN).
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 14. August 2024 wird verworfen.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.
[GRUENDE]
Das Landgericht hat den Angeklagten unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls in 16 Fällen und banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs in 30 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt und eine Adhäsionsentscheidung getroffen. Mit seiner auf die Sachrüge gestützten Revision wendet sich der Angeklagte ausdrücklich allein dagegen, dass das Landgericht davon abgesehen hat, seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt anzuordnen.
Das Rechtsmittel ist mangels Beschwer des Angeklagten unzulässig (§ 349 Abs. 1 StPO). Ein Angeklagter kann ein gegen ihn ergangenes Urteil nicht allein deswegen anfechten, weil gegen ihn neben der Strafe keine Maßregel nach § 64 StGB angeordnet worden ist (st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschlüsse vom 2. Dezember 2010 – 4 StR 459/10; vom 6. März 2019 – 3 StR 60/19; vom 26. September 2023 – 5 StR 399/23; vom 23. Januar 2024 – 6 StR 1/24, jeweils mwN).
Bartel Feilcke Tiemann
von Schmettau Arnoldi