Sentencing discrepancy in organized fraud: correction of judgment tenor to align with reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (3rd Criminal Senate) partially granted the defendant's revision, modifying the criminal judgment to reduce the custodial sentence from one year and five months to one year and four months, while maintaining the suspended sentence and rejecting the remainder of the appeal; the defendant was ordered to bear the costs of the legal remedy. The dispute arose from a conviction for aiding and abetting commercial organized fraud in three cumulative counts, where the defendant challenged the sentencing via a factual objection (Sachrüge); the appellate court found the lower court’s sentencing calculation within the judgment's reasoning to be 16 months, whereas the operative part of the judgment erroneously stated 17 months. The decisive legal basis was the correction of a discrepancy between the judgment's reasoning and its operative part (Tenor) pursuant to § 349(2) Code of Criminal Procedure (StPO) and related case law, along with the application of § 473(4) StPO to allocate full procedural costs to the defendant due to the minor nature of the successful portion of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertSentencing discrepancy in organized fraud: correction of judgment tenor to align with reasoning: Angesichts des lediglich geringen Teilerfolgs ist es nicht unbillig, den Angeklagten mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (§ 473 Abs. 4 StPO).
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KI-generiertVolltext
1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 12. März 2024, soweit es ihn betrifft, im Strafausspruch dahin geändert, dass die Freiheitsstrafe auf ein Jahr und vier Monate festgesetzt wird; die Aussetzung der Vollstreckung zur Bewährung bleibt aufrechterhalten.
2. Die weitergehende Revision wird verworfen.
3. Der Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
[GRUENDE]
Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Bandenbetrug in tateinheitlichen drei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt, deren Vollstreckung es zur Bewährung ausgesetzt hat. Da es indes nach den Urteilsgründen die Strafe mit einem Jahr und vier Monaten bemessen hat, setzt der Senat auf die mit der Sachrüge begründete Revision des Angeklagten entsprechend dem Antrag des Generalbundesanwalts eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten fest (vgl. BGH, Beschlüsse vom 14. Januar 2009 - 4 StR 579/08, NStZ-RR 2009, 250; vom 25. Februar 2009 - 5 StR 46/09, BGHR StPO § 260 Abs. 1 Urteilstenor 5; vom 4. August 2015 - 3 StR 265/15, juris Rn. 1). Das weitergehende Rechtsmittel ist im Sinne des § 349 Abs. 2 StPO unbegründet.
Angesichts des lediglich geringen Teilerfolgs ist es nicht unbillig, den Angeklagten mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (§ 473 Abs. 4 StPO).
Berg
Hohoff
Anstötz
RiBGH Dr. Voigtbefindet sich im Urlaubund ist deshalb gehindertzu unterschreiben.
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