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RiZ (R) 2/24 ECLI:DE:BGH:2024:230924BRIZ.R.2.24.0 KI-generiert

Dismissal of recusal motion as evidently inadmissible for failure to substantiate bias

Geschäftsnummer RiZ (R) 2/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Constitutional Court’s disciplinary senate dismissed the opposing party’s motion for recusal against five judges as inadmissible, leaving the original panel members fully empowered to adjudicate the underlying matter. The dispute arose from a disciplinary proceeding where the opposing party filed a motion for recusal based on a subjective fear of partiality, but the court determined the application was evidently inadmissible because the cited arguments were wholly unsuited to substantiate such a fear. Under German procedural law, specifically referencing § 66 DRiG, § 54 VwGO, and § 45 ZPO, the court held that when a recusal motion is manifestly unfounded, a formal statement by the challenged judges is unnecessary, and those judges are not excluded from participating in the decision on the motion or the subsequent substantive proceedings.

Legislator-Regeste

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Dismissal of recusal motion as evidently inadmissible for failure to substantiate bias: Das Ablehnungsgesuch des Antragsgegners vom 15. August 2024 gegen den Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof Koch, die Richterin am Bundesgerichtshof Harsdorf-Gebhardt, den Richter am Bundesgerichtshof Kunnes, den Richter am Bundesgerichtshof Gericke und die Richterin am Bundesgerichtshof C. Fischer wird als unzulässig verworfen.

Schlagwörter

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Ausstandsbegehren disziplinarische Entlassung materielle Begründung Streitgegenstand Ausgeschlossene Rechtsgebiete Wandelungsrecht

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Das Ablehnungsgesuch des Antragsgegners vom 15. August 2024 gegen den Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof Koch, die Richterin am Bundesgerichtshof Harsdorf-Gebhardt, den Richter am Bundesgerichtshof Kunnes, den Richter am Bundesgerichtshof Gericke und die Richterin am Bundesgerichtshof C. Fischer wird als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Der Senat entscheidet über das weitere Ablehnungsgesuch des Antragsgegners durch seine regulär zur Entscheidung in dieser Sache berufenen Mitglieder. Sie sind nicht nach § 66 Abs. 1 Satz 1 DRiG, § 54 Abs. 1 VwGO, § 45 Abs. 1 ZPO von der Mitwirkung ausgeschlossen, weil das Ablehnungsgesuch offensichtlich unzulässig ist. Es enthält lediglich Ausführungen, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind (vgl. nur BVerfG, Beschlüsse vom 3. Juni 2019 - 2 BvR 910/19, juris Rn. 10 und vom 6. Oktober 2020 - 2 BvC 32/19, juris Rn. 8; Senatsbeschluss vom 16. November 2023 - RiSt 1/21, NVwZ-RR 2024, 125 Rn. 2). Bei offensichtlicher Unzulässigkeit bedarf es keiner dienstlichen Stellungnahme der abgelehnten Richterinnen und Richter; diese sind auch nicht von der Entscheidung über das offensichtlich unzulässige Ablehnungsgesuch ausgeschlossen (vgl. BVerfGE 153, 72, 73 Rn. 2; BVerfG, Beschluss vom 23. Mai 2023 - 1 BvR 902/23, juris Rn. 1; Senatsbeschluss vom 16. November 2023 aaO; st. Rspr.).

Dr. Koch Harsdorf-Gebhardt Kunnes

Gericke Dr. C. Fischer