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1 StR 336/24 ECLI:DE:BGH:2024:011024B1STR336.24.0 KI-generiert

Conviction formula clarity and explicit designation of accomplice liability in multiple offense scenarios

Geschäftsnummer 1 StR 336/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The BGH 1st Criminal Senate dismissed the defendant's appeal as unfounded but corrected the conviction formula to explicitly state that the defendant is guilty of aiding serious organized theft, serious residential burglary, and property damage in six cases, clarifying that the defendant acted as an accomplice rather than a principal. The dispute arose from the lower court's ambiguous sentencing formula, which failed to clearly distinguish the number of individual offenses for sentencing purposes and did not explicitly identify the defendant's legal role as an aider (§ 27 StGB) for the offenses of serious residential burglary (§ 244 Abs. 4 StGB) and property damage, despite the trial court's correct substantive assessment. The decision relies on § 349 Abs. 2 StPO to uphold the judgment's validity while applying § 260 Abs. 4 Satz 5 StPO to ensure the conviction formula is simple, clear, and precisely identifies the count of individual acts to facilitate the sentencing calculation.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO; Conviction formula clarity and explicit designation of accomplice liability in multiple offense scenarios: The dispute arose from the lower court's ambiguous sentencing formula, which failed to clearly distinguish the number of individual offenses for sentencing purposes and did not explicitly identify the defendant's legal role as an aider (§ 27 StGB) for the offenses of serious residential burglary (§ 244 Abs. 4 StGB) and property damage, despite the trial court's correct substantive assessment. The decision relies on § 349 Abs. 2 StPO to uphold the judgment's validity while applying § 260 Abs. 4 Satz 5 StPO to ensure the conviction formula is simple, clear, and precisely identifies the count of individual acts to facilitate the sentencing calculation.

Schlagwörter

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Straftaten gegen das Vermögen Strafzumessung Kündigung wegen Diebstahls Staatshaftung E-Justice verminderte Zurechnungsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 349 Abs. 2 StPO

Main ground for dismissing the appeal as unfounded.

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Volltext

Anforderungen an Darstellung des Schuldspruchs im Urteil

[TENOR]

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Heidelberg vom 8. März 2024 wird als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO). Jedoch wird der Schuldspruch dahin neu gefasst, dass der Angeklagte der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl in Tateinheit mit Beihilfe zum schweren Wohnungseinbruchdiebstahl und mit Beihilfe zur Sachbeschädigung in sechs Fällen schuldig ist.

Der Angeklagte hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Der Senat stellt den Schuldspruch in zweierlei Hinsicht klar:

Zum einen soll die Urteilsformel so einfach und klar wie möglich gehalten werden (vgl. § 260 Abs. 4 Satz 5 StPO). Dies beinhaltet vor allem, dass ohne Weiteres zu erkennen ist, in wie vielen Einzelfällen der Angeklagte verurteilt worden ist, mit anderen Worten: Dem Schuldspruch soll unschwer zu entnehmen sein, wie viele verhängte Einzelstrafen in der Strafzumessung zu erwarten sind. Die Urteilsformel wird hingegen regelmäßig unübersichtlich, wenn das Tatgericht mehrmalige Verletzungen desselben Gesetzes innerhalb einer materiellrechtlichen Tat (§ 52 Abs. 1 Alternative 2 StGB) ausformuliert, und zwar insbesondere dann, wenn diese tateinheitlich zusammentreffenden Verstöße wie hier von Tat zu Tat differieren.

Zum anderen ist klarzustellen, dass der Angeklagte nicht nur bezüglich des schweren Bandendiebstahls (§ 244a Abs. 1 StGB), sondern auch bezüglich des schweren Wohnungseinbruchdiebstahls (§ 244 Abs. 4 StGB) und der Sachbeschädigung der Beihilfe (§ 27 StGB), nicht etwa der Täterschaft schuldig ist; davon ist das Landgericht in seiner rechtlichen Würdigung und Strafzumessung rechtsfehlerfrei ausgegangen.

Jäger Bär Leplow

Allgayer Munk