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I ZB 37/25 ECLI:DE:BGH:2026:140426BIZB37.25.0 KI-generiert

Valuation of attorney's fees in trademark cancellation appeals: 50,000 € standard value based on economic interest in maintaining the mark

Geschäftsnummer I ZB 37/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH), First Civil Senate, set the value of the subject matter for attorney fees in the legal appeal procedure at 50,000 €, dismissing the request to set a different value as the amount corresponds to fair discretion in the absence of deviating circumstances. The dispute concerned a trademark cancellation and opposition proceeding where the lawyer for the opposing party sought a formal determination of the fee-relevant value under Section 33 of the Professional Fees Act (RVG). Relying on established case law, the Court held that 50,000 € is the standard value for the economic interest of a trademark holder in maintaining a trademark within trademark cancellation and opposition proceedings, citing the legal basis of § 33 Abs. 1 RVG and the principle of fair discretion (billiges Ermessen) for fee valuation.

Legislator-Regeste

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Valuation of attorney's fees in trademark cancellation appeals: 50,000 € standard value based on economic interest in maintaining the mark: Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Widersprechenden ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

Schlagwörter

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Löschung der Marke Festsetzung des Anwaltshonorars Zeitwert Schätzungsverfahren Wirtschaftsrecht Zivilurteil
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Volltext

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Widersprechenden ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

II. Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsbeschwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke. Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 50.000 € für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit im Regelfall billigem Ermessen (vgl. BGH, Beschluss vom 11. April 2023 - I ZB 55/22, WRP 2023, 720 [juris Rn. 2]; Beschluss vom 27. März 2025 - I ZB 63/23, juris Rn. 4; Beschluss vom 31. Juli 2025 - I ZB 53/24, juris Rn. 2; Beschluss vom 16. Dezember 2025 - I ZB 31/25, juris Rn. 2). Dies gilt auch im Widerspruchsverfahren (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2017 - I ZB 6/16, MarkenR 2018, 454 [juris Rn. 11]; Beschluss vom 16. Dezember 2025 - I ZB 31/25, juris Rn. 2). Mangels abweichender Anhaltspunkte ist hiervon im Streitfall auszugehen.

III. Über den Antrag entscheidet gemäß § 1 Abs. 3, § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG die Einzelrichterin des Senats.

IV. Das Verfahren über den Antrag ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 1 und 2 Halbsatz 1 RVG).

Wille