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I ZB 30/25 ECLI:DE:BGH:2026:140426BIZB30.25.0 KI-generiert

Trademark Opposition Appeal: Setting the Value of the Subject Matter for Attorney Fees

Geschäftsnummer I ZB 30/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) ordered the value of the subject matter for the attorney’s professional activity in the appeal proceedings to be set at €50,000, thereby upholding the standard valuation requested by the legal representative of the opposing party in a trademark opposition proceeding. The dispute arose from a trademark cancellation and opposition case, where the court had to determine the appropriate financial threshold for calculating legal fees in the appeal (Rechtsbeschwerde) stage. The decisive legal basis was § 33(1) of the Professional Regulations of the Federal Lawyers’ Association (RVG), which grants the court discretion to fix the value of the subject matter; the court applied its established precedent that €50,000 constitutes fair discretion (billiges Ermessen) as a standard value for trademark disputes in appeal proceedings, absent specific indicators warranting a higher or lower amount, and confirmed that the proceeding for this fee determination is free of court costs.

Legislator-Regeste

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Trademark Opposition Appeal: Setting the Value of the Subject Matter for Attorney Fees: Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Widersprechenden ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

Schlagwörter

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Markenwiderspruch Festsetzung des Anwaltshonorars Streitwert Widerspruchsverfahren Ertrag Parteientschädigung
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Volltext

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Auf den Antrag des Verfahrensbevollmächtigten der Widersprechenden ist der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren gemäß § 33 Abs. 1 RVG festzusetzen.

II. Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsbeschwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke. Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 50.000 € für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit im Regelfall billigem Ermessen (vgl. BGH, Beschluss vom 11. April 2023 - I ZB 55/22, WRP 2023, 720 [juris Rn. 2]; Beschluss vom 27. März 2025 - I ZB 63/23, juris Rn. 4; Beschluss vom 31. Juli 2025 - I ZB 53/24, juris Rn. 2; Beschluss vom 19. November 2025 - I ZB 1/25, juris Rn. 2; Beschluss vom 16. Dezember 2025 - I ZB 31/25, juris Rn. 2). Dies gilt auch im Widerspruchsverfahren (BGH, Beschluss vom 18. Oktober 2017 - I ZB 6/16, MarkenR 2018, 454 [juris Rn. 11]). Mangels abweichender Anhaltspunkte ist hiervon im Streitfall auszugehen.

III. Über den Antrag entscheidet gemäß § 1 Abs. 3, § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG die Einzelrichterin des Senats.

IV. Das Verfahren über den Antrag ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 1 und 2 Halbsatz 1 RVG).

Schwonke