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IX ZA 1/26 ECLI:DE:BGH:2026:030326BIXZA1.26.0 KI-generiert

Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against non-appealable interlocutory order and denial of legal aid

Geschäftsnummer IX ZA 1/26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) rejected the applicant's request for legal aid to file a legal complaint (Rechtsbeschwerde) against an order by the Regional Court of Paderborn, effectively leaving the lower court's ruling in force. The dispute concerned the procedural viability of challenging the Regional Court's order, which the applicant sought to contest via a legal complaint. The court held that the legal complaint was inadmissible and thus devoid of prospects of success because neither the law expressly permitted such an appeal against this specific type of order, nor did the lower court grant leave to appeal; the court further noted that the non-admission of a legal complaint is not subject to review and that no extraordinary constitutional remedy was available. The decision rests on §§ 114 (1) sentence 1, 574 (1) sentence 1, and 577 (1) sentence 2 of the German Code of Civil Procedure (ZPO), which govern legal aid requirements and the limited statutory grounds for admissibility of a legal complaint against interlocutory orders.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against non-appealable interlocutory order and denial of legal aid: Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Verfahrens der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn vom 19. Dezember 2025 wird abgelehnt.

Schlagwörter

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anfechtbarer Zwischenentscheid unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Voraussetzungen prozessleitende Verfügungen Verfahren zur Kontrolle von Beihilfen Zivilprozessordnung
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Volltext

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Verfahrens der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn vom 19. Dezember 2025 wird abgelehnt.

[GRUENDE]

1. Der Prozesskostenhilfeantrag des Antragstellers ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Eine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Paderborn wäre gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht statthaft. Weder bestimmt das Gesetz ausdrücklich, dass gegen den Beschluss die Rechtsbeschwerde statthaft ist (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO), noch hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist im Gegensatz zu den Regelungen der Revision (§ 544 ZPO) auch nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).

2. Der Antragsteller kann nicht damit rechnen, Antwort auf weitere Eingaben in der Sache zu erhalten.

Schoppmeyer Röhl Schultz

Weinland Kunnes