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5 StR 418/24 ECLI:DE:BGH:2024:081024B5STR418.24.0 KI-generiert

Scope limitation of criminal proceedings to specific drugs precludes concurrent conviction for related offenses

Geschäftsnummer 5 StR 418/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Division (5th Senate) dismissed the defendant's appeal as unfounded, upholding the conviction from the Landgericht Chemnitz and ordering the appellant to bear the costs of the proceedings. The dispute involved a criminal appeal challenging the lower court's limitation of the trial scope to gang-related trafficking in cocaine and Ecstasy, excluding charges related to cannabis trafficking. The court confirmed that a concurrent conviction for gang-related cannabis trafficking was legally precluded because the trial court had validly restricted the proceedings under § 154a(2) Code of Criminal Procedure (StPO), a procedural limitation that prevents the retrial or addition of offenses in legal conflict with the limited scope.

Legislator-Regeste

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§ 154a Abs. 2 StPO; Scope limitation of criminal proceedings to specific drugs precludes concurrent conviction for related offenses: Das Landgericht hat das Verfahren gemäß § 154a Abs. 2 StPO auf das bandenmäßige Handeltreiben mit Kokain und Ecstasy beschränkt. Eine hiermit rechtlich zusammentreffende Verurteilung wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Cannabis scheidet schon daher aus.

Schlagwörter

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Verfahrensbeschränkungen Strafprozessordnung zusammenhängende Straftaten Betäubungsmittelhandel Wirkungen, Tragweite und Grenzen konnexe Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Chemnitz vom 22. März 2024 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Der Senat bemerkt ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts:

Das Landgericht hat das Verfahren gemäß § 154a Abs. 2 StPO auf das bandenmäßige Handeltreiben mit Kokain und Ecstasy beschränkt. Eine hiermit rechtlich zusammentreffende Verurteilung wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Cannabis scheidet schon daher aus.

Cirener Gericke Köhler

Resch Werner