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1 StR 465/24 ECLI:DE:BGH:2025:060225B1STR465.24.0 KI-generiert

Inadmissibility of Anhörungsrüge for non-compliance with filing deadline and mere repetition of substantive legal errors

Geschäftsnummer 1 StR 465/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Criminal Procedure dismissed the defendant’s complaint for hearing (Anhörungsrüge) as inadmissible and ordered the defendant to bear the costs, leaving the prior rejection of his appeal in force. The dispute concerned the defendant’s attempt to challenge the appellate senate’s dismissal of his appeal against a conviction by the Regional Court of Munich I; the defendant’s filing solely reiterated substantive legal objections without alleging that the court had disregarded relevant facts or failed to afford him a hearing. The court held the complaint inadmissible primarily because the defendant failed to comply with the one-week filing deadline under § 356a StPO, and alternatively found that the senate had fully addressed the arguments and upheld the defendant’s right to be heard under Article 103(1) of the Basic Law, rendering the mere repetition of substantive errors ineffective for this procedural remedy.

Legislator-Regeste

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Art. 103 Abs. 1 GG, § 356a StPO; Inadmissibility of Anhörungsrüge for non-compliance with filing deadline and mere repetition of substantive legal errors: The dispute concerned the defendant’s attempt to challenge the appellate senate’s dismissal of his appeal against a conviction by the Regional Court of Munich I; the defendant’s filing solely reiterated substantive legal objections without alleging that the court had disregarded relevant facts or failed to afford him a hearing. The court held the complaint inadmissible primarily because the defendant failed to comply with the one-week filing deadline under § 356a StPO, and alternatively found that the senate had fully addressed the arguments and upheld the defendant’s right to be heard under Article 103(1) of the Basic Law, rendering the mere repetition of substantive errors ineffective for this procedural remedy.

Schlagwörter

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gesetzliche Verfahrensfrist Einreichung einer Strafanzeige materieller Fehler Verfahrensrügen Versuch im Strafrecht verspätete Einreichung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 356a StPO

The procedural basis for the Anhörungsrüge (complaint for hearing), which was declared inadmissible because the statutory one-week deadline was not met and the complaint did not allege a violation of the right to be heard.

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Volltext

Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Senatsbeschluss vom 12. Dezember 2024 wird auf seine Kosten als unzulässig zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Der Senat hat mit Beschluss vom 12. Dezember 2024 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts München I vom 27. Juni 2024 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit seiner Anhörungsrüge (§ 356a StPO) vom 23. Januar 2025.

1. Die Anhörungsrüge ist bereits unzulässig. Denn der Verurteilte hat die Wochenfrist des § 356a Satz 2 StPO nicht eingehalten. Der Beschluss ist am 27. Dezember 2024 bekanntgegeben worden.

Im Übrigen macht der Verurteilte nicht einmal geltend, dass der Senat bei der Entscheidung Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet habe, zu denen er nicht gehört worden sei, zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen oder seinen Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs in sonstiger Weise verletzt habe. Der Verurteilte wiederholt lediglich seine sachlichrechtlichen Beanstandungen und macht damit geltend, dass der Senat in der Sache rechtsfehlerhaft entschieden habe. Solches ist im Anhörungsverfahren unbehelflich.

2. Im Übrigen hat der Senat auf den Antrag des Generalbundesanwalts, der das Revisionsvorbringen erschöpfend beantwortet hat, das von § 349 Abs. 2, 3 StPO vorgesehene Verfahren eingehalten und dabei nicht das rechtliche Gehör des Verurteilten (Art. 103 Abs. 1 GG) verletzt.

Jäger Wimmer Bär

Leplow Allgayer