Mootness of Confiscation Order Following Final Penal Order Transferring Ownership to State
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice partially granted the defendant's revision, vacating the lower court's order to maintain the confiscation of a previously secured item, while rejecting the remainder of the appeal and assigning costs to the appellant; the underlying criminal convictions and aggregate sentences imposed by the Landgericht Hannover remain in force. The dispute concerned the validity of a maintenance order for the confiscation of a pepper spray device, which had been originally mandated by a penal order that later became final. The court held that upon the entry into legal force of the initial penal order, ownership of the confiscated item had irreversibly transferred to the state without compensation under § 75 Abs. 1 StGB, rendering the subsequent maintenance order by the trial court moot and requiring its removal from the record pursuant to § 354 Abs. 1 StPO.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 473 Abs. 1 StPO, § 349 Abs. 2 StPO, § 75 Abs. 1 StGB, § 354 Abs. 1 StPO; Mootness of Confiscation Order Following Final Penal Order Transferring Ownership to State: The dispute concerned the validity of a maintenance order for the confiscation of a pepper spray device, which had been originally mandated by a penal order that later became final. The court held that upon the entry into legal force of the initial penal order, ownership of the confiscated item had irreversibly transferred to the state without compensation under § 75 Abs. 1 StGB, rendering the subsequent maintenance order by the trial court moot and requiring its removal from the record pursuant to § 354 Abs. 1 StPO.
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KI-generiertApplied to order the appellant to bear the costs of the legal remedy and the necessary expenses of the auxiliary plaintiff.
Volltext
Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Hannover vom 3. April 2024 aufgehoben, soweit die mit Strafbefehl des Amtsgerichts Hannover vom 18. Juli 2023 angeordnete Einziehung aufrechterhalten worden ist; diese Entscheidung entfällt.
Die weitergehende Revision wird als unbegründet verworfen.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen (§ 473 Abs. 1 StPO).
[GRUENDE]
Das Landgericht hat den Angeklagten unter Einbeziehung der Strafe aus einem Strafbefehl zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat sowie zu einer weiteren Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt; dabei hat es die in diesem Strafbefehl angeordnete Einziehung des sichergestellten Reizstoffsprühgeräts aufrechterhalten. Die auf die Rüge der Verletzung sachlichen Rechts gestützte Revision erzielt den aus der Beschlussformel ersichtlichen Teilerfolg (§ 349 Abs. 4 StPO) und erweist sich im Übrigen als unbegründet im Sinne von § 349 Abs. 2 StPO.
Mit Eintritt der Rechtskraft des vorgenannten Strafbefehls ist das Eigentum an dem dort eingezogenen Gegenstand nach § 75 Abs. 1 StGB entschädigungslos auf den Staat übergegangen, weswegen die Maßnahme erledigt ist (vgl. BGH, Beschluss vom 25. Januar 2023 – 6 StR 419/22, Rn. 8). Der Senat lässt die Einziehungsentscheidung entsprechend § 354 Abs. 1 StPO entfallen.
Bartel Feilcke Wenske
Fritsche von Schmettau