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IV ZR 486/21 ECLI:DE:BGH:2024:040924BIVZR486.21.1 KI-generiert

Validity of start credit calculation under public service supplementary pension point system and admissibility of revision citing general principles

Geschäftsnummer IV ZR 486/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the plaintiff's appeal for lack of prospect of success and rejected the remaining portion as inadmissible, upholding the lower courts' judgments and leaving the defendant's start credit calculation intact. The dispute concerned a civil service employee's challenge to the "start credit" awarded by a supplementary pension provider following the systemic transition from a total provision model to a point system, where the plaintiff sought a declaratory order that her pension be calculated under the former statutory framework or, alternatively, a recalculation using specific contribution rates. The court held that the appeal lacked a prospect of success and the necessary admissibility requirements based on the principles established in a parallel landmark decision regarding the validity of the new provision system and the application of the approximation method, while also noting that the remainder of the appeal was inadmissible because the appellant failed to engage with the lower court's determination that a specific claim lacked the required specificity, and that personal filings by the unrepresented party were procedurally ineffective.

Legislator-Regeste

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§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 552a Satz 1 ZPO, § 552 ZPO; Validity of start credit calculation under public service supplementary pension point system and admissibility of revision citing general principles: The dispute concerned a civil service employee's challenge to the "start credit" awarded by a supplementary pension provider following the systemic transition from a total provision model to a point system, where the plaintiff sought a declaratory order that her pension be calculated under the former statutory framework or, alternatively, a recalculation using specific contribution rates. The court held that the appeal lacked a prospect of success and the necessary admissibility requirements based on the principles established in a parallel landmark decision regarding the validity of the new provision system and the application of the approximation method, while also noting that the remainder of the appeal was inadmissible because the appellant failed to engage with the lower court's determination that a specific claim lacked the required specificity, and that personal filings by the unrepresented party were procedurally ineffective.

Schlagwörter

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Zusatzgutschrift Gültigkeit der Zustellung Revision eines Entscheids Anrechnung der Beiträge öffentlicher Dienst Berechnung des Ruhegehalts wegen Dienstunfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGHZ 238, 200
September 2023 - IV ZR 120/22, BGHZ 238, 200 Rn.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 552a Satz 1 ZPO

Cited in the dispositive as the basis for rejecting the revision due to lack of prospect of success.

§ 552 ZPO

Cited in the dispositive as the basis for dismissing the portion of the appeal regarding Ziffer 4 as inadmissible.

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Volltext

Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe - 12. Zivilsenat - vom 30. November 2021 wird als unzulässig verworfen, soweit sie den Berufungsantrag Ziffer 4 weiterverfolgt, und im Übrigen gemäß § 552a Satz 1 ZPO zurückgewiesen.

Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Klägerin zu tragen.

Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 6.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Die am 22. Oktober 1948 geborene und am 1. Januar 2014 in den Ruhestand getretene Klägerin wendet sich nach Umstellung der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst von einem Gesamtversorgungs- auf ein Punktesystem gegen die ihr von der beklagten Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) erteilte und anlässlich zweier Satzungsänderungen jeweils überprüfte Startgutschrift. Sie hat die Feststellung beantragt, dass die Beklagte verpflichtet ist, ihre Versorgungsrente auf der Grundlage des vor der Systemumstellung geltenden (alten) Satzungsrechts zu berechnen. Hilfsweise ist die Klage auf Neuberechnung der Startgutschrift mittels eines Anteilssatzes von 2,5 % sowie unter Ansatz der tatsächlich erzielten anstelle der nach dem Näherungsverfahren ermittelten Rente und zuletzt auf Feststellung der Unwirksamkeit der berechneten Startgutschrift gerichtet. Die Klage ist in beiden Instanzen erfolglos geblieben. Mit ihrer vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt die Klägerin ihre Klageanträge weiter.

II. Die Revision ist unzulässig, soweit sie den Berufungsantrag Ziffer 4 weiterverfolgt, den das Berufungsgericht wegen Verstoßes gegen das Bestimmtheitserfordernis für unzulässig gehalten hat. Damit setzt sich die Revision nicht auseinander, so dass es an der notwendigen Begründung nach § 551 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a ZPO fehlt und die Revision insoweit nach § 552 ZPO zu verwerfen ist (Senatsurteil vom 20. September 2023 - IV ZR 120/22, BGHZ 238, 200 Rn. 16).

III. Im Übrigen liegen die Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nicht mehr vor und das Rechtsmittel hat auch keine Aussicht auf Erfolg. Der Senat hat dies im Hinweisbeschluss vom 24. April 2024 unter

Bezugnahme auf seine Grundsatzentscheidung in einem Parallelverfahren (Senatsurteil vom 20. September 2023 - IV ZR 120/22, BGHZ 238, 200) im Einzelnen dargelegt. Auf diese Ausführungen wird Bezug genommen. Die von der Klägerin persönlich beim Bundesgerichtshof eingereichten Schriftsätze können dagegen bei der Entscheidung nicht berücksichtigt werden, weil sie entgegen § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingereicht worden sind.

Prof. Dr. Karczewski

Harsdorf-Gebhardt

Dr. Bußmann

Dr. Bommel

Rust