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6 StR 416/25 ECLI:DE:BGH:2026:050226B6STR416.25.0 KI-generiert

Clarification of judgment formula for multiple aggregate sentences requiring specific assignment of underlying offenses

Geschäftsnummer 6 StR 416/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (6th Criminal Senate) dismissed the defendant's appeal as unfounded but issued a clarifying order to the judgment's operative part, maintaining the prior convictions and sentencing imposed by the Regensburg Regional Court. The case involved a challenge regarding the legal form of the verdict, specifically the need to clearly distinguish between two separate aggregate prison sentences: one of two years and four months for attempted robbery extortion in conjunctive offense with extortion (incorporating a prior county court sentence) and another of three years and two months for multiple counts of extortion, attempted extortion, and attempted fraud. The decisive legal basis is the requirement under § 462 Code of Criminal Procedure that when multiple aggregate sentences are pronounced, the judgment formula must explicitly assign each aggregate sentence to its specific set of underlying offenses to ensure clarity and legal certainty.

Legislator-Regeste

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Clarification of judgment formula for multiple aggregate sentences requiring specific assignment of underlying offenses: Sind zwei Gesamtstrafen zu verhängen, ist die Urteilsformel so zu fassen, dass sie erkennen lässt, welchen Taten die jeweilige Gesamtstrafe zuzuordnen ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. November 2021 – 4 StR 337/21; vom 11. Juni 2008 – 2 StR 13/08). Dies hat der Senat zur Klarstellung nachgeholt.

Schlagwörter

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Gesamtstrafenbildung Urteilsdispositiv Strafprozessordnung Straftaten gegen die Sicherheit des Rechtsverkehrs versuchte Erpressung mehrfache Abtretung

Zitierte Rechtsprechung

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4 StR 337/21
November 2021 – 4 StR 337/21; vom 11.
2 StR 13/08
Juni 2008 – 2 StR 13/08).
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Volltext

Klarstellung der Urteilsformel bei mehreren Gesamtstrafen

[TENOR]

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Regensburg vom 15. April 2025 wird als unbegründet verworfen. Jedoch wird die Urteilsformel im Schuld- und Strafausspruch dahingehend klargestellt, dass der Angeklagte wegen versuchter räuberischer Erpressung in Tateinheit mit Erpressung unter Auflösung der Gesamtstrafe und Einbeziehung der Einzelstrafen aus dem Urteil des Amtsgerichts Straubing vom 2. Juni 2022 (8 Ds 132 Js 94004/19) nach Maßgabe des Berufungsurteils des Landgerichts Regensburg vom 27. Juli 2023 (3 Ns 132 Js 94004/19) zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten sowie wegen Erpressung in drei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Verleumdung, versuchter Erpressung in zwei Fällen und versuchten Betrugs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt ist.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Sind zwei Gesamtstrafen zu verhängen, ist die Urteilsformel so zu fassen, dass sie erkennen lässt, welchen Taten die jeweilige Gesamtstrafe zuzuordnen ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. November 2021 – 4 StR 337/21; vom 11. Juni 2008 – 2 StR 13/08). Dies hat der Senat zur Klarstellung nachgeholt.

Bartel Fritsche von Schmettau

Arnoldi Dietsch