Binding effect of findings on diminished criminal responsibility under res judicata in retried criminal proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, thereby upholding the conviction and sentence imposed by the Landgericht Aachen and ordering the defendant to bear the costs of the legal remedy. The case concerned the third instance of criminal proceedings, where the appellant challenged the trial court's assessment of diminished criminal responsibility and personal circumstances; the core dispute involved whether the appellate court was properly bound by the factual findings from the second instance. The court held that the initial determination of the defendant's significantly diminished criminal capacity was binding under the principle of *Rechtskraft* (res judicata) because the higher court had not overturned the sentencing-related findings in the prior appeal, and no legal error prejudicing the defendant was identified in the new findings regarding personal and economic conditions.
Legislator-Regeste
KI-generiertBinding effect of findings on diminished criminal responsibility under res judicata in retried criminal proceedings: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 18. Juli 2025 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 18. Juli 2025 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Das Landgericht hat im Ergebnis zu Recht die Feststellung, der Angeklagte habe die Tat im Zustand erheblich verminderter Schuldfähigkeit begangen, im dritten Rechtsgang als bindend erachtet, weil der Senat die den Strafausspruch betreffenden Feststellungen im zweiten Rechtsgang nicht aufgehoben hatte (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Mai 2016 – 4 StR 94/26, Rn. 8 f.). Soweit die Strafkammer eigene Feststellungen zu den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Angeklagten getroffen hat, beruht das Urteil nicht auf der Verkennung der Bindung von Feststellungen, weil sich die aufrecht erhaltenen und die neu getroffenen Feststellungen nicht widersprechen.
Menges Appl Zeng
Grube Schmidt