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I ZB 108/25 ECLI:DE:BGH:2026:100226BIZB108.25.0 KI-generiert

Inadmissibility of legal-aid request for unpermissible appeal in debt enforcement proceedings

Geschäftsnummer I ZB 108/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the debtor’s appeal on points of law (Rechtsbeschwerde) as inadmissible and refused his request for appointed legal aid, leaving the lower court’s decision in force and placing the costs of the proceedings on the debtor. The case involved a challenge to a decision by the Landgericht Augsburg concerning debt enforcement, where the debtor attempted to initiate a legal review and sought court-appointed counsel. The court held that the appeal was not permissible because neither a statutory provision explicitly allowed it nor did the appellate court grant permission, a deficiency that is not subject to further appeal; consequently, the request for a court-appointed lawyer was denied under § 78b Abs. 1 ZPO due to the futility of the legal action.

Legislator-Regeste

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§ 97 Abs. 1 ZPO; Inadmissibility of legal-aid request for unpermissible appeal in debt enforcement proceedings: The case involved a challenge to a decision by the Landgericht Augsburg concerning debt enforcement, where the debtor attempted to initiate a legal review and sought court-appointed counsel. The court held that the appeal was not permissible because neither a statutory provision explicitly allowed it nor did the appellate court grant permission, a deficiency that is not subject to further appeal; consequently, the request for a court-appointed lawyer was denied under § 78b Abs. 1 ZPO due to the futility of the legal action.

Schlagwörter

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Betreibungsbegehren Zahlungsunfähigkeit unentgeltliche Rechtspflege unentgeltliche Rechtsverbeiständung gesetzliche Grundlage Urteilsvollstreckung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 97 Abs. 1 ZPO

Cited in the dispositive section to justify the decision on the allocation of procedural costs to the debtor.

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 24. November 2025 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

Der Antrag des Schuldners, ihm für die Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens einen Notanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

[GRUENDE]

1. Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist unzulässig, weil sie nicht statthaft ist. Gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO ist die Rechtsbeschwerde nur statthaft, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist (Nr. 1) oder das Beschwerdegericht sie in dem angegriffenen Beschluss zugelassen hat (Nr. 2). Beide Voraussetzungen liegen nicht vor. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2025 - I ZB 81/25, juris Rn. 2 mwN). Auf die vom Schuldner angeführten Gründe für die aus seiner Sicht gebotene Zulassung der Rechtsbeschwerde kommt es daher aus Rechtsgründen nicht an. Der Erteilung eines Hinweises, um dem Schuldner weiteren Sachvortrag zu ermöglichen, bedurfte es deshalb nicht.

2. Der Antrag des Schuldners auf Beiordnung eines Notanwalts zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens ist unbegründet, weil die Rechtsverfolgung mangels Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde aussichtslos erscheint (§ 78b Abs. 1 ZPO).

3. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.

Koch Pohl Schmaltz

Odörfer Wille