Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5 StR 519/24 ECLI:DE:BGH:2025:280125B5STR519.24.0 KI-generiert

Criminal revision: inadmissible challenge to first-instance cost allocation for lacking separate cost complaint under § 464 Abs. 3 StPO

Geschäftsnummer 5 StR 519/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Federal Court of Justice (BGH) 5th Criminal Senate dismissed the defendant's revision against the Berlin Regional Court's judgment of 15 May 2024, upholding the lower court's decision and ordering the appellant to bear the costs of his legal remedy. The dispute centered on a criminal prosecution where the defendant, having previously argued for a correction of the first-instance cost order due to the ineffective joinder of a civil party (Nebenkläger), challenged the validity of that cost allocation. The court ruled that the revision was unfounded and that the defendant had failed to file a permissible complaint regarding costs under § 464 (3) of the Code of Criminal Procedure (StPO), thereby leaving the original cost decision in force. The decisive legal basis was the lack of a valid cost complaint under § 464 (3) StPO, which precluded the review of the cost allocation issue raised in the revision.

Legislator-Regeste

KI-generiert

§ 464 Abs. 3 StPO; Criminal revision: inadmissible challenge to first-instance cost allocation for lacking separate cost complaint under § 464 Abs. 3 StPO: Soweit der Revisionsführer nunmehr beantragt hat, die erstinstanzliche Kostenentscheidung des Landgerichts zu korrigieren, weil sich der Nebenkläger dem Verfahren bislang nicht wirksam angeschlossen habe, fehlt es an einer zulässigen Kostenbeschwerde (§ 464 Abs. 3 StPO; vgl. auch Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 67. Aufl., § 464 Rn. 20 ff. mwN).

Schlagwörter

KI-generiert
Strafanzeige Revision des Strafurteils Verfahrenskosten Zivilrechtsstreitigkeit E-Justice Verfahrenspartei

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin I vom 15. Mai 2024 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Soweit der Revisionsführer nunmehr beantragt hat, die erstinstanzliche Kostenentscheidung des Landgerichts zu korrigieren, weil sich der Nebenkläger dem Verfahren bislang nicht wirksam angeschlossen habe, fehlt es an einer zulässigen Kostenbeschwerde (§ 464 Abs. 3 StPO; vgl. auch Meyer-Goßner/Schmitt, StPO, 67. Aufl., § 464 Rn. 20 ff. mwN).

Cirener Gericke Mosbacher

von Häfen Werner