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5 StR 415/24 ECLI:DE:BGH:2024:270824B5STR415.24.0 KI-generiert

Clerical correction of duplicate individual penalties and calculation of total sentence for attempt of fraud

Geschäftsnummer 5 StR 415/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice rejected the appeals of two defendants against a land court judgment, upholding the conviction and sentencing while correcting a clerical error to remove duplicated individual penalties for a specific offense; consequently, the court clarified that the defendants remain guilty of attempted fraud in thirteen additional cases, resulting in a total custodial sentence of three years and two months for one defendant and two years suspended on probation for the other. The dispute concerned a criminal revision where the appellate court reviewed the lower court's aggregation of sentences involving prior final convictions from February 2021, specifically addressing the erroneous re-imposition of penalties for already adjudicated conduct. The decisive legal basis involved the correction of manifest procedural errors in the judgment's operative part (Tenor) to prevent double sentencing (restitutio in integrum of the statutory ban against double jeopardy) and the proper calculation of total sentences by integrating prior final individual sentences into the current aggregation.

Legislator-Regeste

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Clerical correction of duplicate individual penalties and calculation of total sentence for attempt of fraud: Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kiel vom 13. März 2024 werden mit der Maßgabe verworfen, dass die jeweils für Tat 11 versehentlich erneut verhängten Einzelstrafen entfallen (vgl. Antragsschrift des Generalbundesanwalts).

Schlagwörter

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fehlerhafte Strafzumessung Revision eines Entscheids versuchter Betrug Betrug Freiheitsstrafe strafbares Verhalten
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Volltext

Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kiel vom 13. März 2024 werden mit der Maßgabe verworfen, dass die jeweils für Tat 11 versehentlich erneut verhängten Einzelstrafen entfallen (vgl. Antragsschrift des Generalbundesanwalts).

Das genannte Urteil wird im Tenor dahingehend klargestellt, dass die Angeklagten zusätzlich zu den bereits rechtskräftigen Einzelstrafen wegen versuchten Betruges aus dem Urteil des Landgerichts Kiel vom 10. Februar 2021 des versuchten Betruges in 13 weiteren Fällen schuldig und die Angeklagten unter Einbeziehung der Strafen aus dem genannten Urteil wie folgt verurteilt sind: der Angeklagte C. B. H. zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten und die Angeklagte O. H. zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.

Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Cirener Gericke Mosbacher

von Häfen Werner