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6 StR 564/25 ECLI:DE:BGH:2026:080126B6STR564.25.0 KI-generiert

Confiscation of the instrument of crime from a non-culpable actor: correction from § 74(1) to § 74b(1) No. 1 StGB without invalidating the order

Geschäftsnummer 6 StR 564/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) granted the defendant's petition for reinstatement into the prior status and, on the merits, dismissed the appeal as unfounded, thereby upholding the conviction from the Regional Court of Braunschweig and ordering the appellant to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned a criminal appeal against a judgment that included an order for the confiscation of the instrument of crime, where the General Public Prosecutor’s application relied on a legal basis deemed incorrect by the Senate. The decisive legal basis was the correction of the statutory citation for the confiscation of an instrument of crime from a person acting without fault from § 74(1) German Criminal Code (StGB) to § 74b(1) No. 1 StGB; however, this error did not jeopardize the validity of the confiscation order because the factual findings established by the lower court sufficiently met the requirements of the correct provision.

Legislator-Regeste

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§ 74b Abs. 1 Nr. 1 StGB; Confiscation of the instrument of crime from a non-culpable actor: correction from § 74(1) to § 74b(1) No. 1 StGB without invalidating the order: Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat, dass die Einziehung des Tatmittels bei schuldlos Handelnden nicht auf § 74 Abs. 1 StGB gestützt werden kann, sondern auf § 74b Abs. 1 Nr. 1 StGB (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 7. Februar 2023 – 3 StR 501/22, Rn. 3). Das gefährdet den Bestand der Einziehungsanordnung unter den hier gegebenen Umständen nicht, weil die Feststellungen die Voraussetzungen des § 74b Abs. 1 Nr. 1 StGB belegen.

Schlagwörter

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strafrechtliche Einziehung Rechtsstellung Ordrepapier gesetzliche Grundlage Vermögensdelikte E-Justice

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Dem Angeklagten wird auf seinen Antrag und seine Kosten Wiedereinsetzung in den Stand vor Ablauf der Frist zur Begründung der Revision gegen das Urteil des Landgerichts Braunschweig vom 21. August 2025 gewährt.

Die Revision des Angeklagten gegen das vorbenannte Urteil wird als unbegründet verworfen.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat, dass die Einziehung des Tatmittels bei schuldlos Handelnden nicht auf § 74 Abs. 1 StGB gestützt werden kann, sondern auf § 74b Abs. 1 Nr. 1 StGB (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 7. Februar 2023 – 3 StR 501/22, Rn. 3). Das gefährdet den Bestand der Einziehungsanordnung unter den hier gegebenen Umständen nicht, weil die Feststellungen die Voraussetzungen des § 74b Abs. 1 Nr. 1 StGB belegen.

Bartel

RiBGH Wenske isterkrankt und dahergehindert zu signieren.

Fritsche

Bartel

von Schmettau

Dietsch