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I ZB 3/24 ECLI:DE:BGH:2024:051124BIZB3.24.0 KI-generiert

Subject matter value for attorney fees in trademark cancellation legal complaints: 50,000 € standard for maintaining mark

Geschäftsnummer I ZB 3/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) ruled that the subject matter value for the attorney’s activities in the legal complaint stage was fixed at €50,000, thereby upholding the attorney’s request for this amount. The dispute concerned a trade mark cancellation proceeding where the attorney for the applicant sought a specific valuation of the subject matter to determine professional fees, challenging the implicit or prior valuation that may have differed. The court applied the legal doctrine that the economic interest of the trade mark owner in maintaining the mark determines the subject matter value, citing established case law that a €50,000 valuation is the standard measure of equitable discretion for legal complaint procedures in trade mark cancellation cases absent specific contrary indicators.

Legislator-Regeste

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Subject matter value for attorney fees in trademark cancellation legal complaints: 50,000 € standard for maintaining mark: Der Verfahrensbevollmächtigte der Antragstellerin hat beantragt, gemäß § 33 Abs. 1 RVG den Wert des Gegenstands seiner anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren festzusetzen. Beide Parteien hatten Gelegenheit, zur vorgesehenen Festsetzung Stellung zu nehmen.

Schlagwörter

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Löschung der Marke Anwaltskosten Streitwert Handelsmarke Wirtschaftsrecht Wirtschaftlicher Wert
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Volltext

Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit des Verfahrensbevollmächtigten der Antragstellerin im Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.

[GRUENDE]

I. Der Verfahrensbevollmächtigte der Antragstellerin hat beantragt, gemäß § 33 Abs. 1 RVG den Wert des Gegenstands seiner anwaltlichen Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren festzusetzen. Beide Parteien hatten Gelegenheit, zur vorgesehenen Festsetzung Stellung zu nehmen.

II. Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts in einem Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke. Nach der Rechtsprechung des Senats entspricht eine Festsetzung des Gegenstandswerts auf 50.000 € für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit im Regelfall billigem Ermessen (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Dezember 2017 - I ZB 45/16, WRP 2018, 349 [juris Rn. 1]; Beschluss vom 24. August 2023 - I ZB 65/22, juris Rn. 2 mwN). Mangels abweichender Anhaltspunkte ist hiervon im Streitfall auszugehen.

III. Über den Antrag entscheidet gemäß § 1 Abs. 3, § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG die Einzelrichterin des Senats.

IV. Das Verfahren über den Antrag ist gebührenfrei. Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 1 und 2 Halbsatz 1 RVG).

Schmaltz