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2 StR 308/25 ECLI:DE:BGH:2025:171225B2STR308.25.0 KI-generiert

Shifting from unity to multiplicity of offenses after trial court legal notice: defense rights and particular trust

Geschäftsnummer 2 StR 308/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 2nd Criminal Senate dismissed the defendant's appeal, upholding the Landgericht Darmstadt's judgment of 18 November 2024 and ordering the defendant to bear the costs of the appeal. The case involved a criminal conviction where the defendant challenged the sentencing court's assessment of the concurrence of offenses; although the trial court initially indicated in a legal notice of 30 September 2024 that it viewed the acts as a natural unit of action (Tateinheit), it ultimately rejected this view in the final judgment and applied the doctrine of multiple offenses (Tatmehrheit). The BGH ruled that the appeal was unfounded, affirming that even if the initial legal notice had generated a particular trust requiring a re-indication under exceptional circumstances, the defendant—who had confessed to the factual circumstances—could not have defended himself differently regarding the concurrence relationship than he actually did, thus no legal error to the defendant's detriment was established.

Legislator-Regeste

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Shifting from unity to multiplicity of offenses after trial court legal notice: defense rights and particular trust: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 18. November 2024 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Schlagwörter

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Realkonkurrenz von Straftaten Einheit der Rechtsordnung Geständnis fehlerhafte Strafzumessung E-Justice ausserordentliche Umstände
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 18. November 2024 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Es kann offen bleiben, ob der rechtliche Hinweis des Landgerichts vom 30. September 2024, die Strafkammer gehe (anders als die Anklage) unter Zugrundelegung der tatsächlichen Umstände, wie sie in der Anklageschrift dargestellt seien, von einer natürlichen Handlungseinheit und damit von Tateinheit aus, angesichts der Bestimmtheit seiner Formulierung ausnahmsweise ein besonderes Vertrauen des Angeklagten begründete, das einen erneuten Hinweis erfordert hätte, bevor das Landgericht im Urteil von dieser konkurrenzrechtlichen Bewertung abrückte und Tatmehrheit annahm (vgl. OLG Hamburg, Beschluss vom 8. Juni 2020 – 1 Rev 8/20, NJW 2020, 3794, 3795 f. Rn. 22 mwN). Der Senat schließt aus, dass der zum äußeren Tathergang geständige Angeklagte sich auf einen solchen Hinweis zum Konkurrenzverhältnis der abgeurteilten Taten anders als geschehen hätte verteidigen können.

Menges Zeng Meyberg

Zimmermann Herold