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2 StR 72/24 ECLI:DE:BGH:2024:170724B2STR72.24.0 KI-generiert

Effectiveness of pre-transmission appeal withdrawal and declaration of a merits-based appellate decision as moot

Geschäftsnummer 2 StR 72/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) determined that the defendant's appeal against a lower court conviction for importation of narcotics in non-quantities was validly withdrawn, thereby rendering the Senate's prior rejection of the appeal as unfounded moot; the original judgment remains in force. The dispute concerned the procedural validity of an appeal withdrawal submitted to the regional court before the criminal files were transmitted to the appellate court, a fact unknown to the BGH when it had already issued a decision on the merits. Applying the principle that the court competent to receive a withdrawal declaration is the one holding the case files at the time of the declaration (StPO § 302(1)), the BGH held that the timely withdrawal to the regional court was legally effective, necessitating a formal declaration of the supervening mootness of the earlier appellate decision.

Legislator-Regeste

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Effectiveness of pre-transmission appeal withdrawal and declaration of a merits-based appellate decision as moot: Dieser Beschluss ist gegenstandslos. Die Angeklagte hat ihr Rechtsmittel bereits mit Schriftsatz vom 16. Februar 2024 – mithin vor dem Eingang der Strafakten beim Bundesgerichtshof – gegenüber dem Landgericht zurückgenommen. Damit war das Landgericht zum Zeitpunkt des Eingangs noch das für die Entgegennahme der Erklärung zuständige Gericht (vgl. BGH, Beschluss vom 10. September 1991 – 2 StR 326/91, BGHR StPO § 302 Abs. 1 Rücknahme 3).

Schlagwörter

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Feststellung der Gültigkeit Strafakten Grundsatz der Effektivität verfahrensrechtliche Fragen Betäubungsmitteleinfuhr Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Rechtsprechung

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2 StR 326/91
September 1991 – 2 StR 326/91, BGHR StPO § 302 Abs.
5 StR 550/20
April 2021 – 5 StR 550/20 Rn.
6 StR 148/21
Intermittent abstinence does not negate drug craving for mandatory detoxification order under § 64 StGB
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Volltext

Es wird festgestellt, dass die Angeklagte ihre Revision gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 22. August 2023 wirksam zurückgenommen hat.

Der Beschluss des Senats vom 26. März 2024 ist gegenstandslos.

[GRUENDE]

Das Landgericht hat die Angeklagte wegen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt und eine Einziehungsentscheidung getroffen. Die Revision der Angeklagten hat der Senat mit Beschluss vom 26. März 2024 als unbegründet verworfen.

Dieser Beschluss ist gegenstandslos. Die Angeklagte hat ihr Rechtsmittel bereits mit Schriftsatz vom 16. Februar 2024 – mithin vor dem Eingang der Strafakten beim Bundesgerichtshof – gegenüber dem Landgericht zurückgenommen. Damit war das Landgericht zum Zeitpunkt des Eingangs noch das für die Entgegennahme der Erklärung zuständige Gericht (vgl. BGH, Beschluss vom 10. September 1991 – 2 StR 326/91, BGHR StPO § 302 Abs. 1 Rücknahme 3).

Die wirksame Revisionsrücknahme, die dem Senat nicht bekannt war, macht es erforderlich, die Gegenstandslosigkeit des gleichwohl in der Sache ergangenen Beschlusses festzustellen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 29. April 2021 – 5 StR 550/20 Rn. 3, und vom 2. Juni 2021 – 6 StR 148/21 Rn. 3 je mwN).

Menges Meyberg Grube

Schmidt Zimmermann