Cost objection to right-to-be-heard dismissal: failure to meet § 5a GKG electronic submission formalities
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the appellant's objection to the court's cost assessment as inadmissible and rejected the underlying challenge, upholding the assessment of 66 EUR in court costs. The dispute concerned the form and substance of an objection lodged via email against a cost assessment arising from the prior dismissal of a complaint for violation of the right to be heard (*Anhörungsrüge*). The court held that the objection was inadmissible because the email failed to meet the statutory formal requirements for submission, lacking a handwritten signature, a qualified electronic signature, or transmission via a secure channel, and further ruled that the original cost assessment was substantively correct under the schedule of fees. The decisive legal basis included § 66 Abs. 1 and 5 GKG regarding objections to cost assessments, § 5a GKG and § 130a Abs. 3 and 4 ZPO regarding permissible forms of electronic submission, and § 321a ZPO in conjunction with Nr. 1700 Kostenverzeichnis GKG regarding the applicable fee for dismissing a right-to-be-heard complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertCost objection to right-to-be-heard dismissal: failure to meet § 5a GKG electronic submission formalities: 1. Über die Erinnerung gegen den Kostenansatz (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) entscheidet gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG auch beim Bundesgerichtshof der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom 3. Februar 2021 - IX ZR 93/20, juris Rn. 3 mwN).
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KI-generiertVolltext
Die Erinnerung des Beschwerdeführers vom 26. Juni 2024 gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 12. Juni 2024 (Kassenzeichen 780024132426) wird als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
I. Mit Beschluss vom 7. Mai 2024 hat der Senat die Anhörungsrüge des Beschwerdeführers gegen den Senatsbeschluss vom 23. April 2024 auf seine Kosten als unzulässig verworfen. Mit der Kostenrechnung vom 12. Juni 2024 wurden dem Beschwerdeführer Gerichtskosten in Höhe von 66 € zum Soll gestellt.
Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer mit einer als E-Mail eingelegten Erinnerung vom 26. Juni 2024.
II. 1. Über die Erinnerung gegen den Kostenansatz (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) entscheidet gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG auch beim Bundesgerichtshof der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom 3. Februar 2021 - IX ZR 93/20, juris Rn. 3 mwN).
2. Die Erinnerung ist bereits unzulässig. Die E-Mail des Beschwerdeführers vom 26. Juni 2024 genügt nicht der nach § 66 Abs. 5 Satz 1 GKG vorgesehenen Form, weil sie weder eine (in Kopie wiedergegebene) Unterschrift trägt noch mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist bzw. auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht wurde, § 5a GKG, § 130a Abs. 3 und 4 ZPO.
3. Überdies ist der erfolgte Kostenansatz richtig. In Verfahren über die Rüge wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach § 321a ZPO fällt bei Verwerfung oder Zurückweisung nach Nr. 1700 des Kostenverzeichnisses zum GKG (Anlage 1) eine Festgebühr in Höhe von 66 € an. Der Beschwerdeführer schuldet diese Gebühr als Antrags- und Entscheidungsschuldner gemäß § 22 Abs. 1, § 29 Nr. 1 GKG.
4. Das Erinnerungsverfahren ist gerichtsgebührenfrei. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG).
Dr. Böhm