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2 ARs 152/24 ECLI:DE:BGH:2024:290724B2ARS152.24.0 KI-generiert

Jurisdictional competence for appeals against first-instance upper court criminal decisions under § 304(4) No. 2 StPO

Geschäftsnummer 2 ARs 152/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) Second Criminal Senate ordered the referral of the matter to the Third Criminal Senate based on a jurisdictional dispute, with no substantive ruling on the merits rendered by the referring court. The case involved a complaint against a decision by the Bavarian Supreme Court (Oberstes Landesgericht) acting as an upper-level court of first instance, where the General Public Prosecutor argued that the specific subject matter fell under the Third Senate’s jurisdiction pursuant to the court’s business allocation plan. The decisive legal basis was § 304(4) sentence 2 half-sentence 2 of the Code of Criminal Procedure (StPO), which assigns jurisdiction for complaints against upper court decisions in specific cases to the Third Criminal Senate, and the Senate agreed that this statutory allocation determined internal BGH competence regardless of whether the underlying conditions for admissibility were actually met.

Legislator-Regeste

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Jurisdictional competence for appeals against first-instance upper court criminal decisions under § 304(4) No. 2 StPO: Dem schließt sich der Senat an und gibt die Sache nach Anhörung des 3. Strafsenats zuständigkeitshalber an diesen ab.

Schlagwörter

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Zuständigkeitsfragen Strafprozessordnung gesetzliche Grundlage übertragene Zuständigkeit Rückweisungsentscheid E-Justice
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Volltext

Die Sache wird zuständigkeitshalber an den 3. Strafsenat abgegeben

[GRUENDE]

Der Generalbundesanwalt hat in seiner Antragsschrift vom 21. Mai 2024 ausgeführt:

„Für die Entscheidung über die Beschwerde ist der dritte Strafsenat des Bundesgerichtshofs zuständig.

Die Zuständigkeit des dritten Strafsenats erstreckt sich gemäß dem Geschäftsverteilungsplan des Bundesgerichtshofs auf Beschwerden gegen Beschlüsse und Verfügungen der Oberlandesgerichte in den in § 304 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 StPO bestimmten Fällen. Entscheidend ist demnach, ob es sich um eine Sache (gemeint: eine der Sachen) handelt, in denen die Oberlandesgerichte im ersten Rechtszug zuständig sind. Dasselbe muss für Sachen des Bayerischen Obersten Landesgerichts gelten, das gemäß § 9 EGGVG Aufgaben von Oberlandesgerichten wahrnimmt. Ob die Voraussetzungen von § 304 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 Nr. 1 bis 5 StPO tatsächlich erfüllt sind, spielt nach hiesiger Auffassung erst für die Zulässigkeit der Beschwerde eine Rolle (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 11. Januar 2024 – StB 80/23) und nicht schon für die Frage der Zuständigkeit innerhalb des Bundesgerichtshofs.“

Dem schließt sich der Senat an und gibt die Sache nach Anhörung des 3. Strafsenats zuständigkeitshalber an diesen ab.

Menges Schmidt Zimmermann