Anhörungsrüge fails for mere legal error without violation of right to be heard
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's complaint of lack of hearing (*Anhörungsrüge*) and ordered the defendant to bear the costs, leaving the appellate court's decision dismissing the defendant's revision as final. The dispute arose from the defendant's challenge to an appellate ruling that had rejected a procedural objection as inadmissible and assessed the case on the merits via a substantive objection; the defendant argued the appellate court had erred in its legal assessment rather than violating his right to be heard. Relying on § 356a StPO and Article 103(1) of the German Basic Law, the BGH held that the complaint was legally permissible but substantively unfounded because the defendant failed to demonstrate that the appellate court utilized unconsidered factual or evidentiary material or ignored relevant arguments, noting that a mere allegation of judicial error does not constitute a violation of the constitutional right to be heard.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 465 Abs. 1 StPO; Anhörungsrüge fails for mere legal error without violation of right to be heard: The dispute arose from the defendant's challenge to an appellate ruling that had rejected a procedural objection as inadmissible and assessed the case on the merits via a substantive objection; the defendant argued the appellate court had erred in its legal assessment rather than violating his right to be heard. Relying on § 356a StPO and Article 103(1) of the German Basic Law, the BGH held that the complaint was legally permissible but substantively unfounded because the defendant failed to demonstrate that the appellate court utilized unconsidered factual or evidentiary material or ignored relevant arguments, noting that a mere allegation of judicial error does not constitute a violation of the constitutional right to be heard.
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KI-generiertVolltext
Die Anhörungsrüge des Verurteilten vom 13. November 2025 gegen den Senatsbeschluss vom 6. August 2025 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
[GRUENDE]
Der Senat hat die Revision des Verurteilten mit Beschluss vom 6. August 2025, dem Verteidiger mitgeteilt am 5. November 2025, als unbegründet verworfen. Mit Schreiben vom 13. November 2025, beim Bundesgerichtshof eingegangen am selben Tag, hat dieser eine Anhörungsrüge erhoben. Zur Begründung trägt er vor, der Senat habe die von der Revision erhobene Verfahrensrüge irrig als unzulässig angesehen und im Rahmen der auf die Sachrüge hin veranlassten Überprüfung des landgerichtlichen Urteils rechtsfehlerhaft entschieden.
1. Die Anhörungsrüge ist zulässig, aber unbegründet. Gemäß § 356a StPO handelt es sich bei der Anhörungsrüge um einen Sonderrechtbehelf, mit dem ausschließlich eine Verletzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) geltend gemacht werden kann. Ein solcher Verstoß wird vom Verurteilten zwar formal gerügt, inhaltlich jedoch nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Der Senat hat bei seiner Revisionsentscheidung weder Verfahrensstoff noch Tatsachen oder Beweisergebnisse verwertet, zu denen der Verurteilte zuvor nicht gehört worden ist. Ebenso wurde zu berücksichtigendes Vorbringen nicht übergangen oder der Anspruch des Verurteilten auf Gehör in sonstiger Weise verletzt. Mit seiner Rüge, der Senat habe in anderer Weise rechtsfehlerhaft entschieden, kann der Verurteilte nicht gehört werden.
2. Die Kostenentscheidung folgt aus § 465 Abs. 1 StPO analog.
Jäger
Wimmer
Bär
Richterin am BundesgerichtshofDr. Allgayer ist erkrankt unddaher gehindert zu signieren.
Welnhofer-Zeitler
Jäger