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III ZR 389/23 ECLI:DE:BGH:2026:290126BIIIZR389.23.0 KI-generiert

Ex officio adjustment of dispute value in non-admission complaint proceedings under § 63 Abs. 3 GKG

Geschäftsnummer III ZR 389/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (3rd Civil Senate) dismissed the plaintiff's objection to the court fee assessment, confirming a dispute value of up to €1,000,000 for the non-admission complaint proceedings in a complex commercial dispute involving claims for payment, information, and delivery of documents. In the underlying proceedings, the appellate court had upheld the plaintiff's claim for approximately €289,500 against the first defendant but rejected the plaintiff's appeal and granted the first defendant's appeal to dismiss a claim for approximately €345,800, while dismissing claims against the second defendant entirely; the plaintiff then filed a non-admission complaint seeking review of the rejection of her appeal and the dismissal of specific monetary claims. The decisive legal basis for this ruling was § 63 Abs. 3 GKG (Court Costs Act), under which the court assessed the dispute value based on the aggregate of the monetary claims pursued in the non-admission proceedings, specifically incorporating the plaintiff's updated submissions from December 2025 regarding the valuation of the individual claims.

Legislator-Regeste

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§ 63 Abs. 3 GKG; Ex officio adjustment of dispute value in non-admission complaint proceedings under § 63 Abs. 3 GKG: In the underlying proceedings, the appellate court had upheld the plaintiff's claim for approximately €289,500 against the first defendant but rejected the plaintiff's appeal and granted the first defendant's appeal to dismiss a claim for approximately €345,800, while dismissing claims against the second defendant entirely; the plaintiff then filed a non-admission complaint seeking review of the rejection of her appeal and the dismissal of specific monetary claims. The decisive legal basis for this ruling was § 63 Abs. 3 GKG (Court Costs Act), under which the court assessed the dispute value based on the aggregate of the monetary claims pursued in the non-admission proceedings, specifically incorporating the plaintiff's updated submissions from December 2025 regarding the valuation of the individual claims.

Schlagwörter

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Streitwert Verpflichtung zur Geldzahlung Zivilurteil Kostenfestsetzung Wertberichtigung Anwaltskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 63 Abs. 3 GKG
Cited in the operative order as the legal basis for the court's decision not to amend the assessed dispute value of up to €1,000,000 ex officio.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 63 Abs. 3 GKG

Cited in the operative order as the legal basis for the court's decision not to amend the assessed dispute value of up to €1,000,000 ex officio.

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Volltext

Es besteht - auch unter Berücksichtigung der Eingabe der Klägerin vom 9. Dezember 2025 - keine Veranlassung, den mit Senatsbeschluss vom 27. November 2025 auf "bis 1.000.000 €" festgesetzten Streitwert für das Beschwerdeverfahren von Amts wegen gemäß § 63 Abs. 3 GKG zu ändern.

[GRUENDE]

I. Die Klägerin hat die Beklagten zu 1 und zu 2 auf Zahlung, Auskünfte, Zustimmung zur Einsicht in Unterlagen und Dateien sowie zur Herausgabe geschäftlicher Korrespondenz, steuerlicher Unterlagen und Rechnungen verklagt. Das Landgericht hat hinsichtlich der Beklagten zu 1 den Klageanträgen zu 1 und zu 2 stattgegeben. Im Übrigen hat es die Klage abgewiesen.

Vor dem Berufungsgericht hat die Klägerin ausweislich des Berufungsurteils (Seiten 6 bis 10) die Klageanträge zu 1, zu 2, zu 3, zu 4 (4a, 4b, 4c), zu 5 (5a, 5b, 5c), zu 6 (6a, 6b, 6c), zu 7 (7a, 7b, 7c), zu 8 (8a, 8b, 8c, 8d) und zu 9 (9a, 9b) zur Entscheidung gestellt, soweit ihre Klage vor dem Landgericht ohne Erfolg geblieben war.

Das Oberlandesgericht hat die Berufung der Klägerin zurückgewiesen. Auf das Rechtsmittel der Beklagten zu 1 hat es das erstinstanzliche Urteil geändert und auch den auf Verurteilung der Beklagten zu 1 zur Zahlung von 345.853,86 € nebst Zinsen gerichteten Klageantrag zu 1 abgewiesen. Die Verurteilung der Beklagten zu 1, an die Klägerin 289.532,60 € nebst Zinsen zu zahlen (Klageantrag zu 2), hat Bestand behalten.

Die Revision hat das Berufungsgericht nicht zugelassen. Dagegen hat die Klägerin Nichtzulassungsbeschwerde erhoben und - siehe Seite 2 der Nichtzulassungsbeschwerdebegründung vom 5. Februar 2024 - angekündigt, nach Zulassung der Revision beantragen zu wollen,

"a) das vorbezeichnete Urteil des Oberlandesgerichts Köln aufzuheben, soweit der Berufung der Beklagten zu 1 stattgegeben und die Berufung der Klägerin zurückgewiesen wurde, ausgenommen die Klageanträge 3 (Zahlung weiterer 1.708.218,50 €) und 5 (Zahlung weiterer 33.253,50 € sowie Erteilung von Auskünften zu der Beauftragung von Detekteien),

b) nach den (restlichen) Anträgen der Klägerin im Berufungsverfahren (BU 6 bis 10) zu entscheiden".

II. Für das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ergibt sich hinsichtlich der Klageanträge zu 1, zu 2, zu 4, zu 6, zu 7 und zu 8 ein (Teil-)Streitwert von

345.853,86 €

Klageantrag zu 1

289.532,60 €

Klageantrag zu 2 (Klageabweisung bezüglich derBeklagten zu 2)

50.000,00 €

Klageantrag zu 4

85.000,00 €

Klageantrag zu 6

50.000,00 €

Klageantrag zu 7

100.000,00 €

Klageantrag zu 8

920.386,46 €.

Bezüglich der Bewertung verweist der Senat hinsichtlich der Klageanträge zu 1 und zu 2 auf die Eingabe der Klägerin vom 9. Dezember 2025 und hinsichtlich der weiteren vorgenannten Klageanträge auf den Schriftsatz der Klägerin vom 12. November 2021.

Den ebenfalls weiterverfolgten Klageantrag zu 9 (9a und 9b) hat der Senat mit 50.000 € bewertet und ist somit zu einem (Gesamt-)Streitwert von "bis 1.000.000 €" gelangt.

Herrmann Herr