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I ZB 94/25 ECLI:DE:BGH:2026:190126BIZB94.25.0 KI-generiert

Anhörungsrüge in Rechtsbeschwerdeverfahren: Inadmissibility due to lack of mandatory counsel

Geschäftsnummer I ZB 94/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appellant's filing as inadmissible and ordered them to bear the costs. The case involved a legal challenge (Anhörungsrüge) filed by a plaintiff against a BGH decision dated December 15, 2025, within a legal complaint (Rechtsbeschwerde) procedure. The court held that the submission was procedurally invalid because it was not filed by a lawyer authorized to practice before the BGH, which is mandatory under § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO in legal complaint proceedings; this requirement extends to objections to non-hearing (Anhörungsrüge) based on established case law. The decision is final, and the plaintiff was notified that no further responses to additional filings in this matter will be provided.

Legislator-Regeste

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Anhörungsrüge in Rechtsbeschwerdeverfahren: Inadmissibility due to lack of mandatory counsel: Die Anhörungsrüge ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).

Schlagwörter

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Anwaltszwang Verletzung von Verfahrensvorschriften Verfahrenskosten Klagebewilligung E-Justice Säumnis des Parteivertreters
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Volltext

Die als Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 15. Dezember 2025 auszulegende Eingabe vom 7. Januar 2026 wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

I. Die Anhörungsrüge ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).

II. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO analog.

III. Der Kläger kann nicht mit einer Antwort auf weitere Eingaben in dieser Sache rechnen.

Koch Feddersen Pohl

Schmaltz Wille