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3 StR 390/25 ECLI:DE:BGH:2025:091225B3STR390.25.0 KI-generiert

Finality of § 349 Abs. 2 StPO dismissal bars further judicial review

Geschäftsnummer 3 StR 390/25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH), 3rd Criminal Senate, rejected the convicted defendant's objections to the Senate's earlier decision and refused to treat the subsequent filings as an "Anhörungsrüge" (hearing complaint), leaving the original criminal conviction by the Landgericht Krefeld in full force. The dispute concerned the defendant's attempt to further appeal the Senate's dismissal of his revision (appeal) against the lower court's judgment, citing alleged procedural errors and perjury by witnesses during the main hearing. The court ruled that no legal remedy is available against a decision pursuant to § 349 Abs. 2 StPO, which establishes the finality of the substantive judgment, and that the filings did not satisfy the requirements for a complaint regarding the violation of the right to be heard under § 356a StPO. The BGH warned the defendant that similar future submissions would not receive a formal response.

Legislator-Regeste

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§ 304 Abs. 4 Satz 1 StPO; Finality of § 349 Abs. 2 StPO dismissal bars further judicial review: The dispute concerned the defendant's attempt to further appeal the Senate's dismissal of his revision (appeal) against the lower court's judgment, citing alleged procedural errors and perjury by witnesses during the main hearing. The court ruled that no legal remedy is available against a decision pursuant to § 349 Abs. 2 StPO, which establishes the finality of the substantive judgment, and that the filings did not satisfy the requirements for a complaint regarding the violation of the right to be heard under § 356a StPO. The BGH warned the defendant that similar future submissions would not receive a formal response.

Schlagwörter

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Normenkontrolle Revision eines Entscheids Verfahrensrügen Anspruch auf rechtliches Gehör formelle Rechtskraft materielle Voraussetzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 304 Abs. 4 Satz 1 StPO

Cited in the reasoning supporting the rejection of the objections as it establishes that no legal remedy is available against the Senate's dismissal order under § 349 Abs. 2 StPO.

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Volltext

Die Gegenvorstellungen des Verurteilten gegen den Beschluss des Senats vom 16. September 2025 werden zurückgewiesen.

[GRUENDE]

Der Senat hat die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Krefeld vom 1. April 2025 mit Beschluss vom 16. September 2025 gemäß § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Gegen diesen Beschluss hat der Verurteilte mit Schreiben vom 15. Oktober 2025 „Rechtsmittel“ eingelegt und zusätzlich, mit an den Bundesgerichtshof gerichtetem Schreiben vom 6. November 2025, „Beschwerde“ gegen das Urteil des Landgerichts Krefeld erhoben. Der Verurteilte hat in seinen Schreiben im Wesentlichen ausgeführt, dass während der Hauptverhandlung Fehler gemacht worden seien und Zeugen die Unwahrheit gesagt hätten.

Die als Gegenvorstellungen? auszulegenden Schreiben des Verurteilten bleiben erfolglos. Gegen den angegriffenen Beschluss nach § 349 Abs. 2 StPO ist ein Rechtsmittel nicht mehr zulässig (§ 304 Abs. 4 Satz 1 StPO). Das Revisionsgericht kann diese Entscheidung, mit der es die Rechtskraft des tatrichterlichen Urteils herbeigeführt hat, weder aufheben noch ändern (BGH, Beschlüsse vom 22. September 2021 – 3 StR 441/20, juris Rn. 10; vom 9. April 2020 – 3 StR 14/20, juris Rn. 2 mwN). Die Gegenvorstellungen sind daher nicht statthaft.

Es besteht kein Anlass, den Rechtsbehelf als Anhörungsrüge nach § 356a StPO auszulegen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist weder geltend gemacht worden, noch liegt sie vor.

Der Verurteilte wird darauf hingewiesen, dass er auf weitere gleichartige Eingaben in dieser Sache nicht mit einer Bescheidung rechnen kann.

Schäfer Hohoff Kreicker

Voigt Munk