Objection to court cost assessment for rejected complaint on violation of right to be heard under GKG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appellant’s objection to the court’s cost assessment, upholding the decision of the single judge. The dispute concerned the reimbursement of out-of-pocket costs for an objection against a previous ruling on costs, which stemmed from the rejection of an applicant’s *Anhörungsrüge* (complaint regarding the violation of the right to be heard) filed against a prior court decision. The court held that the initial procedural step regarding the *Anhörungsrüge* was inadmissible, triggering a fixed fee of €66 for the rejection, which the applicant, as the applicant and decision-maker, was liable to pay. The decisive legal basis for the fixed fee was § 22(1), § 29(1), and No. 1700 of the Schedule of Costs to the Court Costs Act (GKG), while the procedure for reviewing the cost assessment itself was governed by § 66 GKG.
Legislator-Regeste
KI-generiertObjection to court cost assessment for rejected complaint on violation of right to be heard under GKG: 1. Die Eingabe des Antragstellers ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs im Sinne von § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen. Über diese entscheidet gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG auch beim Bundesgerichtshof der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom 3. Februar 2021 IX ZR 93/20, juris Rn. 3 mwN).
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KI-generiertVolltext
Die Erinnerung des Antragstellers vom 9. Januar 2024 gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 13. September 2023 (Kassenzeichen 780023134356) wird zurückgewiesen.
[GRUENDE]
I. Mit Beschluss vom 8. August 2023 hat der Senat die Anhörungsrüge des Antragstellers gegen den Senatsbeschluss vom 14. März 2023 auf seine Kosten als unzulässig verworfen. Mit der Kostenrechnung vom 13. September 2023 wurden dem Antragsteller Gerichtskosten in Höhe von 66 € zum Soll gestellt.
Dagegen wendet sich der Antragsteller mit Schreiben vom 9. Januar 2024.
II. 1. Die Eingabe des Antragstellers ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs im Sinne von § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen. Über diese entscheidet gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG auch beim Bundesgerichtshof der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom 3. Februar 2021 IX ZR 93/20, juris Rn. 3 mwN).
2. Die zulässige Erinnerung bleibt in der Sache ohne Erfolg. In Verfahren über die Rüge wegen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach § 321a ZPO fällt bei Verwerfung oder Zurückweisung nach Nr. 1700 des Kostenverzeichnisses zum GKG (Anlage 1) eine Festgebühr in Höhe von 66 € an. Der Antragsteller schuldet diese Gebühr als Antrags- und Entscheidungsschuldner gemäß § 22 Abs. 1, § 29 Nr. 1 GKG.
3. Das Erinnerungsverfahren ist gerichtsgebührenfrei. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG). Der Antragsteller kann nicht damit rechnen, in dieser Sache Antwort auf weitere Eingaben zu erhalten.
Dr. Böhm