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2 StR 190/22 ECLI:DE:BGH:2022:061222B2STR190.22.1 KI-generiert

Criminal sentencing: aggravating effect of stable life situation and lack of addiction pressure

Geschäftsnummer 2 StR 190/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice’s Second Criminal Senate rejected the defendant’s appeal against a sentence handed down by the Landgericht Wiesbaden, leaving the lower court’s judgment in force and ordering the defendant to bear the costs of the legal proceedings. The dispute concerned a criminal conviction where the appellate review focused on whether the trial court erred in sentencing by factoring in the defendant’s stable living situation and lack of addiction pressure as aggravating elements. In an ancillary remark, the Court noted that considering a lack of addiction pressure and a stable life situation as circumstances aggravating the penalty raises legal concerns under sentencing principles, but affirmed the judgment because it determined that the final sentence did not actually depend on this erroneous legal assessment.

Legislator-Regeste

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Criminal sentencing: aggravating effect of stable life situation and lack of addiction pressure: 2021 – 6 StR 405/21, juris). Jedoch schließt der Senat aus, dass die Strafzumessung zum Nachteil des Angeklagten darauf beruht.

Schlagwörter

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Strafzumessung erschwerender Tatumstand Wirkungen des Urteils Betäubungsmittelabhängigkeit Lebenskosten Wiederholungsgefahr

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Wiesbaden vom 29. Oktober 2021 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen durchgreifenden Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Die strafschärfende Berücksichtigung der Tatsache, dass der Alltag des Angeklagten „nicht von Suchtdruck bestimmt“ gewesen ist und er sich im Tatzeitraum „in einer Lebenssituation“ befunden hat, „die als stabil bezeichnet werden kann“, begegnet rechtlichen Bedenken (vgl. BGH, Beschluss vom 3. November

2021 – 6 StR 405/21, juris). Jedoch schließt der Senat aus, dass die Strafzumessung zum Nachteil des Angeklagten darauf beruht.

Appl

RiBGH Prof. Dr. Krehl ist wegenUrlaubs an der Unterschriftgehindert.

Eschelbach

Appl

Zeng

Lutz