Criminal sentencing: aggravating effect of stable life situation and lack of addiction pressure
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice’s Second Criminal Senate rejected the defendant’s appeal against a sentence handed down by the Landgericht Wiesbaden, leaving the lower court’s judgment in force and ordering the defendant to bear the costs of the legal proceedings. The dispute concerned a criminal conviction where the appellate review focused on whether the trial court erred in sentencing by factoring in the defendant’s stable living situation and lack of addiction pressure as aggravating elements. In an ancillary remark, the Court noted that considering a lack of addiction pressure and a stable life situation as circumstances aggravating the penalty raises legal concerns under sentencing principles, but affirmed the judgment because it determined that the final sentence did not actually depend on this erroneous legal assessment.
Legislator-Regeste
KI-generiertCriminal sentencing: aggravating effect of stable life situation and lack of addiction pressure: 2021 – 6 StR 405/21, juris). Jedoch schließt der Senat aus, dass die Strafzumessung zum Nachteil des Angeklagten darauf beruht.
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KI-generiertVolltext
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Wiesbaden vom 29. Oktober 2021 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen durchgreifenden Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Die strafschärfende Berücksichtigung der Tatsache, dass der Alltag des Angeklagten „nicht von Suchtdruck bestimmt“ gewesen ist und er sich im Tatzeitraum „in einer Lebenssituation“ befunden hat, „die als stabil bezeichnet werden kann“, begegnet rechtlichen Bedenken (vgl. BGH, Beschluss vom 3. November
2021 – 6 StR 405/21, juris). Jedoch schließt der Senat aus, dass die Strafzumessung zum Nachteil des Angeklagten darauf beruht.
Appl
RiBGH Prof. Dr. Krehl ist wegenUrlaubs an der Unterschriftgehindert.
Eschelbach
Appl
Zeng
Lutz