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EnVR 7/21 ECLI:DE:BGH:2022:281122BENVR7.21.0 KI-generiert

Withdrawal of appellate challenge in regulatory proceedings: procedural termination, cost allocation to respondent, and matter value determination under EnWG and GKG

Geschäftsnummer EnVR 7/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Cartels Senate of the Federal Court of Justice (BGH) ordered the dismissal of the complaint and legal appeal, ruling that the proceedings are deemed not to have been pending, thereby rendering the lower appellate court's decision of December 16, 2020, ineffective; the respondent prevailed procedurally, bearing the costs of both the appeal and legal appeal, including the necessary expenses of the Federal Network Agency, with a matter value of €8,115,000 fixed. The dispute arose from a regulatory matter where the respondent unilaterally withdrew its complaint in agreement with the authority, triggering the procedural termination of the appellate and super-appeal instances. The decision rests on the doctrine that such a withdrawal renders the proceedings non-pending under BGH precedent, while costs are allocated to the respondent pursuant to Section 90 Sentence 1 of the German Telecommunications Act (EnWG), and the matter value is determined according to Section 50 Paragraph 1 Sentence 1 Number 2 of the Court Costs Act (GKG) in conjunction with Section 3 of the Civil Procedure Code (ZPO).

Legislator-Regeste

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§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG, § 3 ZPO; Withdrawal of appellate challenge in regulatory proceedings: procedural termination, cost allocation to respondent, and matter value determination under EnWG and GKG: Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).

Schlagwörter

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Verfahrensabschreibung Verfahrenskosten Streitgegenstand Rückzugsfiktion Streitwertberechnung Zivilprozessordnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG
Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.
§ 3 ZPO
Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.
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Volltext

Das Beschwerdeverfahren und das Rechtsbeschwerdeverfahren werden eingestellt. Diese Verfahren sind als nicht anhängig geworden anzusehen. Der auf die Beschwerde ergangene Beschluss des 3. Kartellsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 16. Dezember 2020 - VI-3 Kart 769/19 (V) - ist wirkungslos.

Die Betroffene trägt die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen der Bundesnetzagentur.

Der Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 8.115.000 € festgesetzt. Im Übrigen verbleibt es bei der Wertfestsetzung des Beschwerdegerichts.

[GRUENDE]

Die Betroffene hat die Beschwerde im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur zurückgenommen. Die Rücknahme der Beschwerde bewirkt, dass das Verfahren als nicht anhängig geworden anzusehen ist (BGH, Beschlüsse vom 27. August 2013 - EnVR 19/10, juris Rn. 1; vom 23. April 2013 - EnVR 47/12, juris Rn. 2 mwN).

Die Kosten des Beschwerde- und des Rechtsbeschwerdeverfahrens waren gemäß § 90 Satz 1 EnWG der Betroffenen aufzuerlegen. Durch die Rücknahme ihrer Beschwerde hat sie sich in die Rolle der Unterlegenen begeben. Es entspricht der Billigkeit, die Erstattung der außergerichtlichen Auslagen der Bundesnetzagentur anzuordnen (BGH, Beschluss vom 12. November 2019 - EnVR 38/18, juris Rn. 2 mwN).

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 50 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GKG und § 3 ZPO.

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Roloff

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