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5 ARs 51/22 ECLI:DE:BGH:2022:091122B5ARS51.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of criminal appeal where intermediate court did not explicitly grant leave for Rechtsbeschwerde

Geschäftsnummer 5 ARs 51/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) dismissed the applicant’s appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible and ruled that the costs of the appeal procedure are to be borne by the appellant. The dispute concerned a criminal procedure where the applicant challenged a decision by the Kammergericht, which had not explicitly permitted the appeal. The court held that because the appellate court did not expressly allow the Rechtsbeschwerde, and no separate legal remedy existed to contest that non-acceptance, the appeal was procedurally barred. This ruling confirms the strict procedural requirement under German criminal procedure law that an appeal to the highest court in matters not subject to mandatory appeal rights requires prior express permission by the intermediate appellate court.

Legislator-Regeste

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Inadmissibility of criminal appeal where intermediate court did not explicitly grant leave for Rechtsbeschwerde: Die Rechtsbeschwerde vom 29. August 2022 gegen den Beschluss vom 22. August 2022 (Az.: 6 Ws 85/22 – 121 Zs 379/22) ist unzulässig, weil das Kammergericht die Rechtsbeschwerde nicht ausdrücklich zugelassen hat und die Nichtzulassung ihrerseits nicht anfechtbar ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. Januar 2021 – 5 ARs 12/20; vom 29. September 2021 – 5 ARs 20/21).

Schlagwörter

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Verfahrensrechte Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Prozesshindernis Streitgegenstand Vorabentscheidungsverfahren Wiederaufnahme des Abwesenheitsverfahrens

Zitierte Rechtsprechung

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5 ARs 12/20
Januar 2021 – 5 ARs 12/20; vom 29.
5 ARs 20/21
September 2021 – 5 ARs 20/21).
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Volltext

Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Kammergerichts vom 22. August 2022 wird auf Kosten des Beschwerdeführers als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde vom 29. August 2022 gegen den Beschluss vom 22. August 2022 (Az.: 6 Ws 85/22 – 121 Zs 379/22) ist unzulässig, weil das Kammergericht die Rechtsbeschwerde nicht ausdrücklich zugelassen hat und die Nichtzulassung ihrerseits nicht anfechtbar ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. Januar 2021 – 5 ARs 12/20; vom 29. September 2021 – 5 ARs 20/21).

Cirener

Gericke

Köhler

Resch

von Häfen