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2 StR 509/21 ECLI:DE:BGH:2022:041022B2STR509.21.0 KI-generiert

Criminal procedural delay compensation: sufficiency of finding contrary to the rule of law to remedy three-year delay

Geschäftsnummer 2 StR 509/21
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Criminal Justice (BGH) dismissed the defendant's appeal as unfounded, leaving the Landgericht Kassel's judgment of June 16, 2021, in force and ordering the appellant to bear the costs of the legal proceedings. The dispute centered on a criminal conviction challenged via a general substantive appeal, specifically addressing whether a three-year procedural delay constituted a violation of the right to a trial within a reasonable time. In a supplementary remark, the court confirmed that the lower instance correctly determined that the delay was sufficiently compensated by the finding of "Rechtsstaatswidrigkeit" (contrary to the rule of law), thereby upholding the legal basis for the original sentencing without identifying specific procedural errors prejudicial to the defendant.

Legislator-Regeste

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Criminal procedural delay compensation: sufficiency of finding contrary to the rule of law to remedy three-year delay: Ergänzend bemerkt der Senat: Die Entscheidung des Landgerichts, dass unter den Gegebenheiten des vorliegenden Falles eine angesichts der Gesamtverfahrensdauer angenommene Verfahrensverzögerung von drei Jahren mit der Feststellung der Rechtsstaatswidrigkeit ausreichend kompensiert ist, hält der auf die allgemeine Sachrüge gebotenen rechtlichen Nachprüfung noch stand.

Schlagwörter

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Verfahrensverzögerungen fehlerhafte Strafzumessung Verletzung von Verfahrensrechten Entschädigungsregelung Rechtsstaat E-Justice
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Volltext

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kassel vom 16. Juni 2021 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat: Die Entscheidung des Landgerichts, dass unter den Gegebenheiten des vorliegenden Falles eine angesichts der Gesamtverfahrensdauer angenommene Verfahrensverzögerung von drei Jahren mit der Feststellung der Rechtsstaatswidrigkeit ausreichend kompensiert ist, hält der auf die allgemeine Sachrüge gebotenen rechtlichen Nachprüfung noch stand.

Franke

Krehl

Eschelbach

Zeng

Meyberg