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6 StR 386/22 ECLI:DE:BGH:2022:191022B6STR386.22.0 KI-generiert

Dangerous bodily injury: Permissibility of referencing mitigating offense reasoning during specific sentencing under § 46 StGB

Geschäftsnummer 6 StR 386/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage geteilt

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Justice (BGH) dismissed the appeals of both the Public Prosecutor and the defendant as unfounded, thereby upholding the Landgericht Bamberg's conviction for dangerous bodily injury and the imposed sentence of seven years and six months imprisonment. In this criminal proceeding, the appellant challenged the sentencing, specifically the sentencing court's practice of referencing reasoning that rejected the application of the mitigated statutory offense during the calculation of the specific punishment. The appellate court ruled that no legal error existed, affirming that it is procedurally permissible to cross-reference the justification for rejecting a lesser statutory category within the narrow sentencing framework under § 46 of the German Criminal Code (StGB), relying on established precedent from prior BGH judgments.

Legislator-Regeste

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§ 349 Abs. 2 StPO, § 46 StGB; Dangerous bodily injury: Permissibility of referencing mitigating offense reasoning during specific sentencing under § 46 StGB: Das Landgericht hat die Angeklagte wegen gefährlicher Köperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die auf die Rüge der Verletzung materiellen Rechts gestützten Revisionen der Angeklagten und der Staatsanwaltschaft haben keinen Erfolg (§ 349 Abs. 2 StPO), weil Schuld- und Strafausspruch keine Rechtsfehler aufweisen.

Schlagwörter

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Strafzumessung Körperverletzung privilegierter Tatbestand E-Justice Vortat strafbare Handlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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5 StR 248/91
Juli 1991 – 5 StR 248/91; vom 24.
5 StR 364/91
September 1991 – 5 StR 364/91, NJW 1992, 324, 325; vom 23.
4 StR 591/96
Januar 1997 – 4 StR 591/96, NStZ 1997, 337, 338).
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Volltext

Die Revisionen der Staatsanwaltschaft und der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Bamberg vom 28. April 2022 werden als unbegründet verworfen.

Die Kosten des Rechtsmittels der Staatsanwaltschaft und die hierdurch der Angeklagten entstandenen notwendigen Auslagen werden der Staatskasse auferlegt.

Die Angeklagte hat die Kosten ihres Rechtsmittels und die der Nebenklägerin hierdurch entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

[GRUENDE]

Das Landgericht hat die Angeklagte wegen gefährlicher Köperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die auf die Rüge der Verletzung materiellen Rechts gestützten Revisionen der Angeklagten und der Staatsanwaltschaft haben keinen Erfolg (§ 349 Abs. 2 StPO), weil Schuld- und Strafausspruch keine Rechtsfehler aufweisen.

Die zutreffenden Ausführungen in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts betreffend die Revision der Angeklagten ergänzend bemerkt der Senat, dass die Bezugnahme der Strafkammer im Rahmen ihrer Strafbemessung im engeren Sinne (§ 46 StGB) auf die Erwägungen, die eine Ablehnung des minder schweren Falls tragen (UA S. 69 f.), sachlich-rechtlich nicht zu beanstanden ist (vgl. BGH, Urteile vom 16. Juli 1991 – 5 StR 248/91; vom 24. September 1991 – 5 StR 364/91, NJW 1992, 324, 325; vom 23. Januar 1997 – 4 StR 591/96, NStZ 1997, 337, 338).

Der Schriftsatz der Verteidigung vom 18. Oktober 2022 lag vor.

Sander

Tiemann

Wenske

von Schmettau

Arnoldi