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IX ZB 27/22 ECLI:DE:BGH:2022:260922BIXZB27.22.0 KI-generiert

Inadmissibility of legal appeal against dismissal of immediate complaint in insolvency proceedings

Geschäftsnummer IX ZB 27/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice dismissed the debtor's legal appeal (Rechtsbeschwerde) as inadmissible, leaving the Landgericht Berlin's decision of April 27, 2022, which had dismissed the debtor's immediate complaint, in force. The dispute concerned an insolvency proceeding where the debtor challenged a first-instance ruling, and the court determined that the appeal was not permissible because the lower court did not grant permission for appeal, nor does the statute explicitly allow such an appeal against a decision dismissing the immediate complaint. Additionally, the court found the appeal procedurally defective as it was not filed through a lawyer authorized to practice before the Federal Court of Justice. The decision is based on §§ 4 InsO, 574(1) sentence 1 no. 1 and 2, 575(1) sentence 1, 78(1) sentence 3, and 577(1) sentence 2 of the Code of Civil Procedure (ZPO), emphasizing that unlike revisions, the non-admission of a legal appeal is not subject to challenge and that the requirement for representation by a qualified attorney is a strict admissibility criterion.

Legislator-Regeste

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§ 4 InsO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO, § 544 ZPO, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO; Inadmissibility of legal appeal against dismissal of immediate complaint in insolvency proceedings: Im Übrigen ist die Rechtsbeschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

Schlagwörter

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Zahlungsunfähigkeit fristlose Entlassung Zivilprozessordnung gesetzliche Vertretung Anfechtung von Zwischenentscheiden Revisionsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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IX ZB 109/07
Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113).
IX ZB 11/02
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
BGHZ 150, 133
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
BVerfGE 107, 395
März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 84. Zivilkammer des Landgerichts Berlin vom 27. April 2022 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Rechtsbeschwerde ist gemäß § 4 InsO, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht statthaft. Weder bestimmt das Gesetz ausdrücklich, dass gegen den die sofortige Beschwerde des Schuldners verwerfenden Beschluss des Landgerichts die Rechtsbeschwerde statthaft ist (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO), noch hat das Landgericht die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist im Gegensatz zu den Regelungen der Revision (§ 544 ZPO) auch nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).

Im Übrigen ist die Rechtsbeschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 575 Abs. 1 Satz 1, § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO).

Schoppmeyer

Möhring

Röhl

Selbmann

Harms