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III ZB 54/22, III ZB 55/22, III ZB 56/22 ECLI:DE:BGH:2022:201022BIIIZB54.22.0 KI-generiert

Validity of fixed fee assessment for rejected legal remands under § 29 No. 1 and § 66 GKG

Geschäftsnummer III ZB 54/22, III ZB 55/22, III ZB 56/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) dismissed the applicant’s objection to the assessment of court fees, ruling in favor of the court administration. The dispute concerned the fee calculation for the applicant’s earlier rejection as inadmissible in three separate legal remand proceedings, which had been decided by the BGH on September 1, 2022. The applicant challenged the imposition of a fee of 132 euros for each proceeding, but the court found the objection unsubstantiated. Under § 29 No. 1 of the Court Costs Act (GKG), the party against whom the main decision was rendered bears the liability for costs, and the specific fee applied was correctly derived from Item 1826 of Schedule 1 to the GKG, which mandates a fixed fee for the rejection of a legal remand. The objection procedure itself was determined to be free of judicial fees pursuant to § 66 para. 8 GKG.

Legislator-Regeste

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§ 66 GKG, § 66 Abs. 6 GKG, § 29 Nr. 1 GKG, § 66 Abs. 8 GKG; Validity of fixed fee assessment for rejected legal remands under § 29 No. 1 and § 66 GKG: Über die Erinnerung gegen den Kostenansatz entscheidet auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 GKG grundsätzlich der senatsintern bestimmte Einzelrichter (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 23. April 2015 - I ZB 73/14, NJW 2015, 2194 mwN).

Schlagwörter

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Anwaltskosten Urteile zur Prüfung der Gültigkeit Kostenfestsetzung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Entschädigung für Untersuchungshaft Festsetzung der Busse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 66 GKG
September 2022 Erinnerung gemäß § 66 GKG eingelegt.
§ 66 Abs. 6 GKG
5, § 66 Abs. 6 GKG grundsätzlich der senatsintern bestimmte Einzelrichter (st.
§ 29 Nr. 1 GKG
Als diejenige Partei, der die Kosten durch gerichtliche Entscheidung auferlegt wurden, ist der Antragsteller Kostenschuldner im Sinne des § 29 Nr. 1 GKG.
§ 66 Abs. 8 GKG
Das Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz ist gerichtsgebührenfrei, § 66 Abs. 8 GKG.

Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Die Erinnerung des Antragstellers gegen den Ansatz der Gerichtskosten in den Kostenrechnungen vom 20. September 2022 (Kassenzeichen 780022141557, 780022141565 und 780022141573) wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

I. Mit Beschluss vom 1. September 2022 hat der Senat die Rechtsbeschwerden des Antragstellers gegen die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 16. Juni 2021, 12. November 2021 und 25. April 2022 - 4 EK 7/21 - kostenpflichtig als unzulässig verworfen. Gegen den Ansatz der Gerichtskosten in den Kostenrechnungen vom 20. September 2022 (Kassenzeichen s.o.) hat der Antragsteller mit Schreiben vom 24. September 2022 Erinnerung gemäß § 66 GKG eingelegt. Die Kostenbeamtin hat der Erinnerung nicht abgeholfen.

II. Über die Erinnerung gegen den Kostenansatz entscheidet auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 GKG grundsätzlich der senatsintern bestimmte Einzelrichter (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 23. April 2015 - I ZB 73/14, NJW 2015, 2194 mwN).

III. Die zulässige Erinnerung ist unbegründet.

Als diejenige Partei, der die Kosten durch gerichtliche Entscheidung auferlegt wurden, ist der Antragsteller Kostenschuldner im Sinne des § 29 Nr. 1 GKG. Der Kostenansatz von jeweils 132 € ist richtig. Für die Verwerfung der Rechtsbeschwerde des Antragsellers ist nach Nr. 1826 der Anlage 1 zum GKG die dafür vorgesehene Festgebühr erhoben worden. Eine Verletzung des Kostenrechts ist nicht ersichtlich.

Das Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz ist gerichtsgebührenfrei, § 66 Abs. 8 GKG.

Im Übrigen ist das Verfahren durch den Senatsbeschluss vom 1. September 2022 abgeschlossen, so dass eine weitergehende Verbescheidung nicht veranlasst ist (siehe auch Senatsbeschluss a.E.).

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