Review of online ratings: Constitutional hearing requirements for appellate consideration of guest-verification arguments
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) dismissed the defendant's constitutional complaint for lack of a hearing (Anhörungsrüge) and ordered the complaint rejected at the defendant's expense, thereby leaving the judgment of the BGH 6th Civil Senate dated August 9, 2022, in force. The dispute concerned the defendant's assertion that the appellate court violated their right to legal hearing under Article 103(1) of the German Basic Law by failing to explicitly address their arguments regarding the plaintiff's ability to verify the guest status of online reviewers. The court held that the procedural requirement of legal hearing obliges courts to take party submissions into knowledge and consideration but does not require express rulings on every individual point; the BGH found that the lower senate had fully considered the defendant's submissions and validly rejected the defendant's legal view after weighing the interests of the reviewers and the defendant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 103 Abs. 1 GG; Review of online ratings: Constitutional hearing requirements for appellate consideration of guest-verification arguments: Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432, 1433).
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KI-generiertVolltext
Die Anhörungsrüge der Beklagten gegen das Urteil des Senats vom 9. August 2022 wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.
[GRUENDE]
Die zulässige Anhörungsrüge hat in der Sache keinen Erfolg. Das Urteil des Senats vom 9. August 2022 verletzt den Anspruch der Beklagten auf Gewährung rechtlichen Gehörs aus Art. 103 Abs. 1 GG nicht.
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.; BGH, Beschluss vom 24. Februar 2005 - III ZR 263/04, NJW 2005, 1432, 1433).
Der Senat hat die schriftlichen und mündlichen Ausführungen der Beklagten in der Revisionsinstanz in vollem Umfang zur Kenntnis genommen und erwogen, insbesondere ihr Vorbringen zu den Möglichkeiten der Klägerin, die Gäste-eigenschaft der Bewertenden zu überprüfen. Unter Berücksichtigung dieses Vorbringens sowie der Interessen der Bewertenden und der Beklagten hat der Senat die Rechtsansicht der Beklagten nicht geteilt.
Seiters
von Pentz
Oehler
Klein
Linder