Admissibility of non-admission complaint in lawyer disciplinary proceedings: failure to expressly designate a fundamental legal question under § 145(3) sentence 3 BRAO
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice (BGH) for lawyer matters dismissed the attorney's complaint against the non-admission of revision, leaving the second-instance judgment by the Berlin Lawyers' Court of May 11, 2022, in force, and ordered the attorney to bear the costs of the legal remedy. The dispute concerned the procedural requirement for the admissibility of a non-admission complaint in lawyer disciplinary proceedings, specifically whether the appellant had properly identified a question of fundamental legal significance. The court held that the complaint was inadmissible because the attorney failed to expressly designate a fundamental legal question as required by § 145(3) sentence 3 of the Federal Lawyers' Act (BRAO); instead, the arguments focused on the application of law to the specific facts of the case without demonstrating that the issue was abstract, significant beyond the individual case, and not already settled by statute, obvious principles, or prior case law.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 473 Abs. 1 Satz 1 StPO; Admissibility of non-admission complaint in lawyer disciplinary proceedings: failure to expressly designate a fundamental legal question under § 145(3) sentence 3 BRAO: Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.
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KI-generiertVolltext
Die Beschwerde des Rechtsanwalts gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des II. Senats des Anwaltsgerichtshofs Berlin vom 11. Mai 2022 wird verworfen.
Der Rechtsanwalt hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
[GRUENDE]
Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzulässig. Die Beschwerdebegründung genügt nicht den Anforderungen des § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO.
Nach § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO muss die grundsätzliche Rechtsfrage in der Beschwerdeschrift ausdrücklich bezeichnet werden. Daran fehlt es hier.
Der Rechtsanwalt hat keine Rechtsfrage ausdrücklich bezeichnet oder in einer Weise angesprochen, die den Anforderungen des § 145 Abs. 3 Satz 3 BRAO genügen könnte. Hierfür wäre darzulegen, dass es in dem zu entscheidenden Fall auf eine grundsätzliche, abstrakt formulierbare und über den Einzelfall hinaus bedeutsame Rechtsfrage oder Frage der anwaltlichen Berufspflichten ankommt und die Lösung dieser Frage sich weder unmittelbar aus dem Gesetz ergibt noch selbstverständlich oder bereits höchstrichterlich geklärt ist (vgl. BGH, Beschlüsse vom 11. Dezember 1961 - AnwSt (B) 6/61, BGHSt 17, 21, 27 f. und vom 20. März 2007 - AnwSt (B) 6/06, NJW-RR 2007, 1506 Rn. 9; Weyland/Reelsen, BRAO, 10. Aufl., § 145 Rn. 9). Dem genügt das Vorbringen des Rechtsanwalts nicht. Die von ihm als grundsätzlich geltend gemachten Fragen betreffen ebenso wie seine weiteren Ausführungen die Rechtsanwendung im konkreten Einzelfall. Auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör hat der Beschwerdeführer nicht dargelegt.
Der Kostenausspruch folgt aus § 473 Abs. 1 Satz 1 StPO, § 116 Abs. 1 Satz 2 BRAO.
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