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XI ZA 6/22 ECLI:DE:BGH:2022:111022BXIZA6.22.0 KI-generiert

Denial of legal aid for unlawful legal appeal in civil procedure

Geschäftsnummer XI ZA 6/22
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 11th Civil Senate dismissed the applicant’s application for legal aid and the appointment of a mandatory attorney, thereby denying leave to proceed with a legal appeal against a prior regional court ruling. The dispute concerned the admissibility of a legal appeal in a civil procedure, where the applicant sought funding to challenge the decision of the 19th Civil Senate of the Frankfurt Regional Court of Appeals. The Court determined that the intended legal appeal was inadmissible and that a favorable outcome was demonstrably impossible even with professional legal representation, rendering the application for legal aid unfounded. This decision relies on the doctrine that legal aid requires a reasonable prospect of success, specifically citing established BGH case law from 1988 to affirm that hopeless legal appeals do not qualify for state-funded assistance.

Legislator-Regeste

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Denial of legal aid for unlawful legal appeal in civil procedure: Die Anträge der Antragstellerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 19. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 12. Mai 2022 - 19 W 14/22 - und auf die Beiordnung eines Notanwalts werden abgelehnt, weil die Rechtsbeschwerde unzulässig ist und ein günstiges Ergebnis der beabsichtigten Rechtsverfolgung auch bei anwaltlicher Vertretung ganz offensichtlich nicht erreicht werden kann (BGH, Beschluss vom 6. Juli 1988 - IVb ZB 147/87, FamRZ 1988, 1152).

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Anwaltszwang Zivilrechtsstreitigkeit Ernennungsverfahren Rechtslehre Untätigkeitsklage
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Volltext

Die Anträge der Antragstellerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Durchführung der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 19. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 12. Mai 2022 - 19 W 14/22 - und auf die Beiordnung eines Notanwalts werden abgelehnt, weil die Rechtsbeschwerde unzulässig ist und ein günstiges Ergebnis der beabsichtigten Rechtsverfolgung auch bei anwaltlicher Vertretung ganz offensichtlich nicht erreicht werden kann (BGH, Beschluss vom 6. Juli 1988 - IVb ZB 147/87, FamRZ 1988, 1152).

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