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5 StR 236/24 ECLI:DE:BGH:2024:300724B5STR236.24.0 KI-generiert

Joint representation of parents as co-private prosecutors in homicide prosecution: refusal of shared counsel due to inter-party conflict

Geschäftsnummer 5 StR 236/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court ordered the admission of the deceased victim's father as a private prosecutor (Nebenkläger) and the appointment of a specific private attorney as his mandatory legal representative, explicitly declining to appoint a joint representative for both parents due to an existing conflict between them. This procedural decision addressed the father's request for standing and counsel in a criminal trial concerning a homicide. The ruling was grounded in § 395 Abs. 1 iVm Abs. 2 Nr. 1 StPO, which confers standing on close relatives, and § 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO, which mandates the appointment of a legal aid lawyer where the private prosecutor has not retained one, while noting that the alternative provision for a joint representative under § 397b Abs. 1 StPO was inapplicable given the inter-parental dispute.

Legislator-Regeste

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§ 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO, § 397b Abs. 1 StPO; Joint representation of parents as co-private prosecutors in homicide prosecution: refusal of shared counsel due to inter-party conflict: Die Anschlussberechtigung des U. Z. als Vater der getöteten N. Ze. folgt aus § 395 Abs. 1 iVm Abs. 2 Nr. 1 StPO; sein Anspruch auf Beistandsbestellung ergibt sich aus § 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO.

Schlagwörter

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Privatstrafklage Tötung auf Verlangen gesetzliche Vertretung Bestellung eines Rechtsbeistands elterlicher Konflikt Kollektivvollmacht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Gemeinschaftliche Nebenklagevertretung im Strafverfahren wegen Tötungsdelikts: Bestellung eines gemeinschaftlichen Rechtsbeistands für die Eltern eines Getöteten

[TENOR]

U. Z. wird als Nebenkläger zugelassen. Ihm wird Rechtsanwalt P. R. als Beistand bestellt.

[GRUENDE]

Die Anschlussberechtigung des U. Z. als Vater der getöteten N. Ze. folgt aus § 395 Abs. 1 iVm Abs. 2 Nr. 1 StPO; sein Anspruch auf Beistandsbestellung ergibt sich aus § 397a Abs. 1 Nr. 2 StPO.

Von der Bestellung eines gemeinschaftlichen Beistands für beide Elternteile gemäß § 397b Abs. 1 StPO hat der Senat angesichts des zwischen diesen bestehenden Konflikts keinen Gebrauch gemacht.

Cirener

Gericke

Mosbacher

Resch

Werner