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XII ZB 18/24 ECLI:DE:BGH:2024:190624BXIIZB18.24.0 KI-generiert

Untimely credibility declarations under § 130d ZPO and inadmissibility of legal complaint for lack of legal interest

Geschäftsnummer XII ZB 18/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The German Federal Court of Civil Procedure (BGH) dismissed the legal complaint as inadmissible, upholding the Kammergericht’s earlier decision and imposing costs on the respondent. The dispute concerned a family law proceeding where the complainant challenged the lower court’s finding that their submissions regarding credibility were untimely, arguing they constituted a delayed supplement to a prior declaration rather than a new one. The BGH held that the legal issues were already settled by existing supreme court jurisprudence and that the lower court’s application of these principles was correct. Consequently, the court found the requirements for a detailed justification unmet, relying on §§ 112 No. 1, 117 (1) sentence 4 FamFG and §§ 522 (1) sentence 4, 574 (1) sentence 1 No. 1, 238 (2) sentence 1 ZPO to deem the complaint inadmissible due to a failure to meet the prerequisites for § 574 (2) ZPO.

Legislator-Regeste

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§ 574 Abs. 2 ZPO, § 130d Abs. 1 Satz 3 ZPO, § 74 Abs. 7 FamFG; Untimely credibility declarations under § 130d ZPO and inadmissibility of legal complaint for lack of legal interest: Die nach §§ 112 Nr. 1, 117 Abs. 1 Satz 4 FamFG, §§ 522 Abs. 1 Satz 4, 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO statthafte Rechtsbeschwerde ist nicht zulässig, weil die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt sind. Die maßgeblichen Rechtsfragen sind durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt. Das Beschwerdegericht hält sich mit seiner Entscheidung im Rahmen dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung.

Schlagwörter

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Glaubhaftigkeitsanforderungen Zivilrechtsstreitigkeit Ehrverletzungsverfahren verspätetes Ausstandsbegehren ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Gegendarstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Volltext

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 17. Zivilsenats des Kammergerichts in Berlin vom 30. November 2023 wird auf Kosten der Antragsgegnerin verworfen.

Wert: 8.370 €

[GRUENDE]

Die nach §§ 112 Nr. 1, 117 Abs. 1 Satz 4 FamFG, §§ 522 Abs. 1 Satz 4, 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 238 Abs. 2 Satz 1 ZPO statthafte Rechtsbeschwerde ist nicht zulässig, weil die Voraussetzungen des § 574 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt sind. Die maßgeblichen Rechtsfragen sind durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt. Das Beschwerdegericht hält sich mit seiner Entscheidung im Rahmen dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung.

Entgegen der Auffassung der Rechtsbeschwerde erweisen sich die Darlegungen vom 2. August 2023 nicht als durch richterlichen Hinweis nachgelassene Ergänzung einer bereits vorliegenden Glaubhaftmachung, sondern als erstmalige Glaubhaftmachung, und sind damit im Sinne des § 130d Abs. 1 Satz 3 ZPO verspätet.

Von einer weiteren Begründung der Entscheidung wird abgesehen, weil sie nicht geeignet wäre, zur Klärung von Rechtsfragen grundsätzlicher Bedeutung, zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung beizutragen (§ 74 Abs. 7 FamFG).

Günter

Nedden-Boeger

Botur

Pernice

Recknagel