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IV ZB 10/24 ECLI:DE:BGH:2024:290524BIVZB10.24.0 KI-generiert

Objection to court cost assessment limited to violations of cost law

Geschäftsnummer IV ZB 10/24
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Bundesgerichtshof (BGH) rejected the defendant's objection against the court's cost assessment, upholding the fee charge. The dispute concerned a procedural cost challenge where the defendant sought to contest a 132 EUR fee levied following the BGH's rejection of his legal remedy against a lower court's dismissal of an immediate appeal as inadmissible. The court determined that the objection was procedurally valid but substantively unfounded, as it failed to allege any specific violation of cost law, which is the exclusive basis for such objections. Relying on § 66 GKG and § 22, § 29 No. 1 GKG, the BGH confirmed that the fee was correctly assessed under Item 1826 of the Cost Schedule for the rejection of a non-admitted legal complaint, affirming the defendant's status as the party liable for the decision.

Legislator-Regeste

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§ 66 GKG, § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 29 Nr. 1 GKG, § 66 Abs. 8 GKG; Objection to court cost assessment limited to violations of cost law: The dispute concerned a procedural cost challenge where the defendant sought to contest a 132 EUR fee levied following the BGH's rejection of his legal remedy against a lower court's dismissal of an immediate appeal as inadmissible. The court determined that the objection was procedurally valid but substantively unfounded, as it failed to allege any specific violation of cost law, which is the exclusive basis for such objections. Relying on § 66 GKG and § 22, § 29 No. 1 GKG, the BGH confirmed that the fee was correctly assessed under Item 1826 of the Cost Schedule for the rejection of a non-admitted legal complaint, affirming the defendant's status as the party liable for the decision.

Schlagwörter

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Kostenfestsetzung Verfahrensrügen Anwaltskosten Festsetzung der Busse Rechtsstellung Kontrollgebühr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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§ 66 GKG
Basis for the objection against the cost assessment and the procedural rules governing the review of the fee, cited in the dispositive section regarding the rejection of the objection and cost allocation.
§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG
Das Schreiben des Beklagten ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen, über die auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs.
§ 29 Nr. 1 GKG
1 Satz 1, § 29 Nr. 1 GKG.
§ 66 Abs. 8 GKG
Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG).

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 66 GKG

Basis for the objection against the cost assessment and the procedural rules governing the review of the fee, cited in the dispositive section regarding the rejection of the objection and cost allocation.

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Volltext

Die Erinnerung des Beklagten gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs - Kostenrechnung vom 26. April 2024 zum Kassenzeichen 7 - wird zurückgewiesen.

[GRUENDE]

I. Der Senat hat mit Beschluss vom 17. April 2024 das Rechtsmittel des Beklagten gegen den eine sofortige Beschwerde zurückweisenden Beschluss des Landgerichts als unzulässig verworfen. Die Gerichtskosten sind vom Beklagten mit der Kostenrechnung vom 26. April 2024 zum Kassenzeichen 7 erhoben worden. Dagegen wendet sich der Beklagte mit seiner "Beschwerde" vom 10. Mai 2024, welche die Kostenbeamtin als Erinnerung nach § 66 GKG gewertet und dieser nicht abgeholfen hat.

II. 1. Das Schreiben des Beklagten ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen, über die auch beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbsatz 1 GKG der Einzelrichter entscheidet, nachdem die Kostenbeamtin nicht abgeholfen hat (Senatsbeschluss vom 31. Mai 2023 - IV ZR 402/22, juris Rn. 1 m.w.N.).

2. Die zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 Satz 1 GKG) Erinnerung des Beklagten ist unbegründet.

Im Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die auf eine Verletzung des Kostenrechts gestützt werden (Senatsbeschluss vom 6. September 2023 - IV ZB 7/23, juris Rn. 6 m.w.N.). Derartige Einwendungen erhebt der Beklagte hier nicht.

Der Kostenansatz vom 26. April 2024 trifft zu. Für die Verwerfung der vom Landgericht nicht zugelassenen Rechtsbeschwerde ist die vom Beklagten angeforderte Gebühr in Höhe von 132 € angefallen. Das ergibt sich aus Nr. 1826 des Kostenverzeichnisses in Anlage 1 zum GKG. Der Beklagte schuldet die entstandene Gebühr als Antrags- und Entscheidungsschuldner gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1, § 29 Nr. 1 GKG.

III. Das Verfahren ist gerichtsgebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG).

Piontek