Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against compulsory fine enforcement without appellate leave under § 70 FamFG
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Court of Justice dismissed the legal appeal as inadmissible and allocated the costs to the appellant, leaving the appellate court’s order rejecting the petitioner's objection to the fine in force. The dispute arose in a compulsory fine enforcement procedure where the appellate court had previously dismissed the petitioner's complaint against a first-instance decision imposing a fine of €700 for the failure to register a change in the managing director of a company with the commercial register. The decisive legal basis was § 70 Abs. 1 FamFG, which restricts admissibility to cases where the appellate court explicitly grants leave to appeal; the court held that no extraordinary appeal or further complaint against the denial of leave was statutorily provided for in family and voluntary jurisdiction proceedings, and no constitutional necessity to bypass this procedural limitation existed.
Legislator-Regeste
KI-generiert§ 74 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 70 Abs. 1 FamFG, § 391 Abs. 1 FamFG; Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against compulsory fine enforcement without appellate leave under § 70 FamFG: Das als Rechtsbeschwerde auszulegende Rechtsmittel des Antragstellers vom 28. Dezember 2023 ist gemäß § 70 Abs. 1, § 74 Abs. 1 Satz 2 FamFG als unzulässig zu verwerfen.
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KI-generiertVolltext
Zulässigkeitserfordernis der Zulassung der Rechtsbeschwerde durch das Beschwerdegericht
[TENOR]
Die Rechtsbeschwerde des Beteiligten zu 1 gegen den Beschluss des 31. Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 11. September 2023 wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.
[GRUENDE]
Das als Rechtsbeschwerde auszulegende Rechtsmittel des Antragstellers vom 28. Dezember 2023 ist gemäß § 70 Abs. 1, § 74 Abs. 1 Satz 2 FamFG als unzulässig zu verwerfen.
Gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts, mit dem dieses die Beschwerde des Antragstellers gegen die Festsetzung eines Zwangsgelds in Höhe von 700 € zur Erzwingung einer Anmeldung zum Handelsregister wegen einer Änderung in der Person des Geschäftsführers der Beteiligten zu 2 durch Beschluss des Amtsgerichts - Registergericht - München vom 27. Januar 2023 zurückgewiesen hat, ist weder die Rechtsbeschwerde (§ 70 Abs. 1 FamFG) noch ein anderes Rechtsmittel statthaft. Da das Gesetz keine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Beschwerdegerichts im Zwangsgeldfestsetzungsverfahren nach §§ 388 ff. FamFG vorsieht (§ 70 Abs. 3, § 391 Abs. 1 FamFG), ist die Rechtsbeschwerde gemäß § 70 Abs. 1 FamFG nur zulässig, wenn sie durch das Beschwerdegericht zugelassen worden ist. Das ist hier nicht der Fall. Eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde hat der Gesetzgeber in dem Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit bewusst nicht eröffnet (vgl. RegE, BT-Drucks. 16/6308, S. 225; BGH, Beschluss vom 23. Juni 2021 - XII ZB 588/20, FamRZ 2021, 1729 Rn. 5). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist ebenfalls nicht gegeben (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff. zur ZPO; für Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit: BayObLG FGPrax 2003, 25; Sternal/Göbel, FamFG, 21. Aufl., Anh. § 58 Rn. 58 ff.; Müther in Dutta/Jacoby/Schwab, FamFG, 4. Aufl., Vorbemerkungen vor § 58 Rn. 11; jeweils mwN) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff.; BGH, Beschluss vom 14. September 2021- IX ZA 2/21, juris Rn. 2 zur ZPO).
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