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XI ZB 11/23 ECLI:DE:BGH:2023:260623BXIZB11.23.0 KI-generiert

Inadmissibility of non-acceptance complaint against interim injunctive relief decision under § 542(2) ZPO

Geschäftsnummer XI ZB 11/23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Deutschland (DE)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court of Justice (BGH) 11th Civil Senate dismissed the applicant's non-acceptance complaint as inadmissible, leaving the lower court's decision on the request for injunctive relief in force. The dispute concerned an appeal against a decision by the 4th Civil Senate of the Saarland Higher Regional Court regarding a request for an injunction. The court held that such decisions in arbitration or injunctive relief proceedings are not subject to appeal, as established by § 542(2) sentence 1 of the Code of Civil Procedure (ZPO), which precludes ordinary revisions and extraordinary appeals based on evident statutory violation or procedural fundamental rights violations. Consequently, no costs were assessed under § 21(1) sentence 3 of the Court Fees Act.

Legislator-Regeste

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§ 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO, § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG; Inadmissibility of non-acceptance complaint against interim injunctive relief decision under § 542(2) ZPO: The dispute concerned an appeal against a decision by the 4th Civil Senate of the Saarland Higher Regional Court regarding a request for an injunction. The court held that such decisions in arbitration or injunctive relief proceedings are not subject to appeal, as established by § 542(2) sentence 1 of the Code of Civil Procedure (ZPO), which precludes ordinary revisions and extraordinary appeals based on evident statutory violation or procedural fundamental rights violations. Consequently, no costs were assessed under § 21(1) sentence 3 of the Court Fees Act.

Schlagwörter

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Schiedsgerichtsbarkeit Zivilprozessordnung Vorläufiger Rechtsschutz Verletzung von Verfahrensrechten gesetzliches Verbot Anwaltskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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I ZB 123/22
Inadmissibility of Rechtsbeschwerde against provisional injunction decisions due to limited instance access under § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO
XI ZB 7/21
April 2021 - XI ZB 7/21, juris mwN), so dass offenbleiben kann, ob in dem Begehren des Antragstellers ein Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und/oder auf Bestellung eines Notanwalts enthalten ist.
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Volltext

Die Nichtzulassungsbeschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des 4. Zivilsenats des Saarländischen Oberlandesgerichts vom 2. Mai 2023 wird als unzulässig verworfen.

[GRUENDE]

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist nicht anfechtbar. Nach § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO findet gegen Urteile, durch die über die Anordnung, Abänderung oder Aufhebung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung entschieden worden ist, die Revision nicht statt. Auch eine Rechtsbeschwerde im Verfahren auf Erlass eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen eine - wie vorliegend - im Beschlusswege ergangene Entscheidung scheitert an dem durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenzten Instanzenzug (vgl. BGH, Beschluss vom 30. Januar 2023 - I ZB 123/22, juris Rn. 3 mwN). Auch als außerordentliche Beschwerde wegen "greifbarer Gesetzwidrigkeit" oder der Verletzung von Verfahrensgrundrechten ist sie nicht statthaft (vgl. Senatsbeschluss vom 21. April 2021 - XI ZB 7/21, juris mwN), so dass offenbleiben kann, ob in dem Begehren des Antragstellers ein Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und/oder auf Bestellung eines Notanwalts enthalten ist.

Kosten werden nicht erhoben (§ 21 Abs. 1 Satz 3 GKG).

Ellenberger

Grüneberg

Matthias

Derstadt

Schild von Spannenberg